Kämpfende Pinguine unterliegen in Berlin

Eisbären: Der Heimnimbus ist dahinEisbären: Der Heimnimbus ist dahin
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Auch im letzten Hauptrunden-Heimspiel

ließen sich die Eisbären Berlin in der mit 14.200 Zuschauern

ausverkauften o2-World nicht die Butter vom Brot nehmen und gewannen

mit 4:2 gegen die Krefeld Pinguine. Glücklich!

Chancen hatten sie, die verzweifelt

kämpfenden Krefeld Pinguine. Alleine schon im ersten Abschnitt waren

es insgesamt 168 Sekunden, wo die Seidenstädter sogar in doppelter

Überzahl ihr Glück versuchen durften. Reichte aber nicht. Besser,

weil vielleicht aufgrund des komfortablen ersten Tabellenplatzes in

der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), machten es die Eisbären. Die

nutzten in Form von André Rankel, sowie Stefan Ustorf ihre Chancen

besser und gingen – trotz eines ausgeglichenden Schussverhältnisses

verdient mit 2:0 in Führung.

Im Mitteldrittel merkte man weiter den

verzweifelten Kampf der Krefelder. Diesmal wurde dieser auch belohnt.

Charlie Stephens konnte nach einer schönen Einzelleistung die

schwarze Hartgummischeibe endlich im Berliner Gehäuse unterbringen

(33.Spielminute). Dumm aber, dass zehn Minuten zuvor die Berliner

durch Alexander Weiß mit 3:0 in Führung gehen konnten.

Im letzten Abschnitt schien sich bei

den Berlinern der „Bruder Schlendrian“ eingeschlichen zu haben.

Obwohl Eisbären-Stürmer Tyson Mulock in der Pause zuvor noch vor

den Krefeldern gewarnt hatte. Letztendlich konnten die Pinguine auch

noch durch Patrick Hager, fünf Minuten vor Spielschluss, den

2:3-Anschluss erzielen.Mehr war zwar aus Krefelder Sicht möglich, aber leider nicht drin. Ganz im Gegenteil: Travis James Mulock konnte noch das 4:2 ins verwaiste Krefelder Tor unterbringen.

(Oliver Koch)

Tore:
05:15 1:0 Rankel A. (Pederson D.), EQ
12:54 2:0 Ustorf S. (Rankel A.), EQ
22:50 3:0 Weiß A. (Braun L., Weiß D.), EQ
32:42 3:1 Stephens C. (Blank B.), EQ
54:41 3:2 Hager P. (Verwey R., Endraß M.), EQ
59:54 4:2 Mulock T. J. (Friesen J.), EQ

Torschüsse
Eisbären 29 (10,9,10)
Krefeld 36 (10,13,13)

Strafminuten:
Eisbären 8 (6,0,2)
Krefeld 10 (4,4,2)

Schiedsrichter:
Roland Aumüller/Stefan Vogl

Zuschauer:
14.200

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