Justin Schütz: „Versuchen einfach, unser Spiel zu spielen“Red Bull München besiegt die Iserlohn Roosters

Justin Schütz im Spiel des EHC Red Bull München gegen die Iserlohn Roosters. (Foto: GEPA pictures/DEL Photo-Sharing)Justin Schütz im Spiel des EHC Red Bull München gegen die Iserlohn Roosters. (Foto: GEPA pictures/DEL Photo-Sharing)
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„Natürlich ist so ein Rekord schön. Wir schauen aber trotzdem von Spiel zu Spiel und versuchen, jedes Spiel zu gewinnen“, sagt Red-Bull-Youngster Justin Schütz. Wettbewerbsübergreifend stehen damit in der laufenden Saison 2019/20 nach 15 Pflichtspielen 14 Siege für München zu Buche. Gegen die Iserlohn Roosters sollte am Sonntag DEL-Sieg Nummer elf her. Nach 60 zum Teil zähen Minuten stand er dann auch auf dem Papier. Vor 3650 Zuschauern siegte der EHC Red Bull München mit 5:2 (1:1, 2:1, 2:0) gegen die Iserlohn Roosters.

Da stellt sich natürlich die Frage: Was macht das Team von Don Jackson so stark und so schwer auszurechnen?  Jackson selbst erklärte dazu: „Wir wollen einfach nur gut spielen. Es gibt aber auch noch Sachen, die wir besser machen müssen. Wir müssen jedes Spiel für sich betrachten. Wir versuchen, in die richtige Richtung zu schauen. Es gab auch Spiele, wo wir nicht so gut gespielt haben.“

Ein Grund dürfte die mannschaftliche Geschlossenheit sein, die die Red Bulls an den Tag legen. Jeder springt für jeden in die Bresche, wenn es einmal sein muss. Von den bislang 39 erzielten DEL-Toren der Red Bulls in der Saison 2019/20 (vor dem Spiel gegen Iserlohn) gab es 15 verschiedene Torschützen. „Wir haben vier gute Reihen. Bei uns kann jede Reihe mal ein Spiel entscheiden. Wir versuchen einfach, unser Spiel zu spielen“, so Justin Schütz.

Ein weiterer Grund dürfte laut Don Jackson in der Balance zwischen Offensive und Defensive liegen. „Wir treffen zurzeit einfach. Es gibt eine gute Balance im Team, gerade was das Tore schießen angeht. Auch die Defensive macht gute Arbeit. Das ist dann das halbe Spiel.“

Der dritte Aspekt ist das derzeit auch sehr starke Torhüter-Duo Reich und aus den Birken, die mit Fangquoten von 93,3 bzw. 95 Prozent sowie einer Ruhe auf dem Eis auch wesentlich zum Erfolg der Münchner beitragen. „Wenn wir mal nicht so gut stehen, halten sie uns im Spiel“, so Schütz weiter.

Auch am elften Spieltag fanden die Gäste kaum ein Mittel gegen eine über weite Strecken sehr überlegt spielende Münchner Mannschaft. Nur phasenweise konnte die Mannschaft von Jason O‘Leary die Red Bulls in Bedrängnis bringen. Diese fingen sich aber innerhalb von kürzester Zeit und gewannen Spiel Nummer elf in souveräner Manier.

Iserlohns Coach Jason O‘Leary konnte der Niederlage doch ein paar positive Aspekte abgewinnen: „Das war ein gutes Spiel heute. Das erste und zweite Drittel war nicht schlecht. Wir haben nicht alle Chancen genutzt.“