Justin Pogge führt die Kölner Haie ins Viertelfinale – Nürnberg gleicht ausDEL-Pre-Play-offs am Donnerstag

Justin Pogge war der überragende Mann im Team der Kölner Haie. (Foto: dpa/picture alliance/Revierfoto)Justin Pogge war der überragende Mann im Team der Kölner Haie. (Foto: dpa/picture alliance/Revierfoto)
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ERC Ingolstadt – Kölner Haie 2:3 (2:0, 0:2, 0:0, 0:1) n.V.

Serienstand: 0:2

Das Ganze schien zunächst stramm in Richtung der Gastgeber zu laufen. Zwar hatten die Haie in der Anfangsphase des Spiels durchaus ihre Chancen, doch Ingolstadt bestrafte einen Kölner Puckverlust in der Defensivzone der Gäste mit dem 1:0 durch Mirko Höfflin (8.). Nur gut zwei Minuten später nutzte Brandon DeFazio ein Powerplay zum 2:0 (11.), das die Panther schön ausgespielt hatten. Nach 20 Minuten war die Führung für die Gastgeber völlig verdient. Doch nach dem Seitenwechsel war der KEC plötzlich da: Schon 51 Sekunden nach Wiederbeginn traf Andreas Thuresson in Überzahl zum 1:2. Danach dauerte es nur 36 Sekunden, ehe Jonas Holøs schick mit der Rückhand zum 2:2 ausglich. Ausgeglichen war das Spiel auch nach 40 Minuten. Köln machte zunächst weiter Druck, ehe sich der ERCI dann doch vom Schock des schnellen Ausgleichs erholt hatte. Im Schlussdrittel war Ingolstadt zwar die aktivere Mannschaft, scheiterte aber immer wieder an Haie-Goalie Justin Pogge. So ging es mit einem 2:2 in die Overtime. Dort konnte Ingolstadt eine Überzahl nicht nutzen – im Gegensatz zu den Haien, die in einer 5:3-Situation zum 3:2 durch Jon Matsumoto erfolgreich waren (70.). Matchwinner war aber eindeutig Justin Pogge, der ein ums andere Mal die Entscheidung für Ingolstadt verhindert hatte. Viertelfinalgegner der Haie sind nun die Eisbären Berlin.

Düsseldorfer EG – Nürnberg Ice Tigers 5:6 (3:0, 1:2, 1:3, 0:1) n.V.

Serienstand: 1:1

Die DEG hatte es ganz eilig, um schnell den nötigen Druck auf die Franken aufzubauen. Und das klappte bestens. Schon nach 79 Sekunden brachte Verteidiger Bernhard Ebner die Hausherren in Führung. Per Doppelschlag sorgten die Hausherren für eine klare Pausenführung. Erst nutzte Daniel Fischbuch ein Powerplay zum 2:0 (17.) – und nur 38 Sekunden später stellte Jerry D’Amigo auf 3:0. Nürnberg konnte froh sein, Dane Fox in den Reihen zu haben. Denn er verkürzte den Rückstand zweimal auf zwei Tore: in der 30. Minute und – nachdem Tobias Eder das 4:1 für Düsseldorf erzielt hatte (32.) – noch einmal drei Sekunden vor der zweiten Pause. So hielt er die Ice Tigers im Spiel, die in der 48. Minute zum 3:4-Anschluss kamen, als Daniel Schmölz in Überzahl erfolgreich war. DEG-Kapitän Alexander Barta stellte aber den alten Abstand wieder her (52.). Entschieden war das Ganze aber noch lange nicht: Denn erst traf Dane Fox in Überzahl mit seinem dritten Treffer zum 4:5 (54.), ehe Patrick Reimer knapp fünf Minuten vor dem Ende der 5:5-Ausgleich gelang. Und tatsächlich holten die Gäste die Serie noch einmal nach Nürnberg zurück: In der 68. Minute traf Gregor MacLeod zum Sieg für die Ice Tigers.


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