Jürgen Rumrich tritt nach dem Ende der laufenden Saison zurückKlarheit in Schwenningen

Jürgen Rumrich verlässt die Wild Wings zum Ende der dieser Saison. (picture alliance / Eibner-Pressefoto)Jürgen Rumrich verlässt die Wild Wings zum Ende der dieser Saison. (picture alliance / Eibner-Pressefoto)
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Jürgen Rumrich wird auf eigenen Wunsch als Sportlicher Leiter der Schwenninger Wild Wings nach dem Ende der aktuellen Saison 2019/20 zurücktreten. In einem offiziellen Statement von rumrich selbst heißt es: 

„Hiermit möchte ich, Jürgen Rumrich, mitteilen, dass ich nach Ende der Saison 2019/20 meine Arbeit bei den Schwenninger Wild Wings als Sportlicher Leiter beenden werde. Ich möchte damit die Diskussion um meine Person beenden, um wieder Ruhe ins Umfeld der Mannschaft zu bringen. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir diese Saison einen sehr guten Kader haben, der uns noch viel Erfolg einbringen wird. Mit Paul Thompson steht ein erfahrener und kompetenter Trainer an der Bande, der die Mannschaft wieder auf den richtigen Weg führen wird. Gebt der Mannschaft die Zeit, die sie braucht und unterstützt sie auch in dieser schwierigen Situation. Mit dem Rückhalt und dem Vertrauen aller Fans der Schwenninger Wild Wings wird die Mannschaft wieder zu guten Leistungen finden.“

Hochgelobtes Team mit Roter Laterne

Wild Wings Geschäftsführer Christoph Sandner ergänzt: „Die Art und Weise wie professionell Jürgen Rumrich mit der harschen Kritik der letzten Wochen umgegangen ist sowie den Schritt auf eigenen Wunsch den Weg für eine neue sportliche Leitung freizumachen, zollt höchsten Respekt. Wir alle kennen die Mechanismen des Profisports, jedoch darf man bei aller kritischer Beurteilung nicht vergessen, dass Jürgen Rumrich noch vor dieser Saison für die Zusammenstellung der einer wohl stärksten Kader der letzten Jahre in höchsten Tönen gelobt worden ist. Jürgen Rumrich war und ist bis heute ein Wild Wing mit Herz und Blut und wir danken ihm für die Zusammenarbeit der letzten Jahre. Bei der Suche nach einem neuen Sportmanager werden wir nicht überstürzt handeln und u. a. die sportliche Entwicklung in den nächsten Wochen in unsere Planungen miteinbeziehen. Das Wichtigste ist jetzt, dass die Mannschaft mit der Unterstützung unserer Fans am kommenden Wochenende vor der Deutschland Cup Pause endlich wieder Siege einfährt, um an den Playoff Plätzen dran zu bleiben.“

Derzeit rangieren die Schwenninger auf dem letzten Platz der DEL-Tabelle mit elf Punkten aus 14 Spielen und einer Tordifferenz von -15. Die 52 Gegentore - das entspricht fast vier zugelassenen Treffern pro Spiel - sind zudem der schlechteste Wert der Liga.