Jochen Hecht beendet seine KarriereDie #55 tritt ab

Jochen Hecht hatte am Titelgewinn der Adler 2014/15 großen Anteil. (Foto: Imago)Jochen Hecht hatte am Titelgewinn der Adler 2014/15 großen Anteil. (Foto: Imago)
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Die Adler Mannheim stiegen am gestrigen Mittwoch mit den jährlichen Fitnesstests in die Saisonvorbereitung ein. Die Belastungstests wurden auf dem Trainingsgelände des Fußball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim durchgeführt. Besonders im Bereich der Fitness und Leistungsdiagnostik wollen die Adler in Zukunft von der Kooperation profitieren.

„Wir wollen Verletzungen unserer Spieler möglichst vermeiden. Sollte ein Spieler dennoch ausfallen, möchten wir ihn so schnell und effektiv wie möglich wieder im Spielbetrieb haben. Darum werden längerfristige Ausfälle zukünftig ihre Reha bei der TSG absolvieren“, so Adler-Manager Teal Fowler. „Im Sommer kam unser gesamter Fitness-Bereich auf den Prüfstand und wir haben ihn eingehend analysiert“, so Fowler weiter. „Wir wollen in diesem Bereich immer auf dem aktuellen Stand sein und haben uns darum für die Kooperation mit der TSG entschieden.“

NHL-Veteran und DEL-Routinier Jochen Hecht war bei den Tests im Dietmar-Hopp Sportpark nicht anzutreffen. Danach mehrten sich die Spekulationen um den 39-Jährigen, zu dessen sportlicher Zukunft am Freitag eine Pressekonferenz einberufen wurde. Wie der Mannheimer Morgen am Donnerstagmorgen berichtet, wird Hecht dort sein Karriereende verkünden.

Der Stürmer stand als Profi in mehr als 1.100 Spielen auf dem Eis, davon 892 in der stärksten Liga der Welt (inkl. Playoffs). In der DEL stand er 431 Mal im Trikot der Adler Mannheim auf dem Eis. Vor der Saison 2013/14 kehrte er nach 15 Jahren in Nordamerika, nach Deutschland zurück und war in seiner zweiten Saison ein wichtiger Faktor beim Titelgewinn der Adler Mannheim 2014/15.

Laut Mannheimer Morgen wird Hecht den Adlern allerdings in anderer Form erhalten bleiben. Das Blatt spekuliert über eine Funktion im Nachwuchs des DEL-Teams. Seine Erfahrung soll dabei helfen, Talente schneller und besser an die DEL heranzuführen. Auch eine Funktion als Bindeglied zwischen Klubführung, Management und Trainerstab scheint möglich.