Jens Riewa entschuldigt sich bei den Rooster-Fans für verbale Entgleisung

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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"Ich habe mich unsportlich, unhöflich und herablassend verhalten. Deshalb bitte ich hiermit die Mannschaft, die zahlreich angereisten Fans, die Sponsoren und die Geschäftsführung der Iserlohn Roosters in aller Form um Entschuldigung und hoffe, Ihr seht mir das nach." Mit diesen Worten hat sich Tagesschausprecher und Schlagermoderator Jens Riewa heute, drei Tage nach dem Spiel, bei den Iserlohn Roosters für sein verbales Foul während des Spiels der Ingolstädter Panther gegen die Roosters am letzten Sonntag entschuldigt.



Was war geschehen?

Als sich in der zweiten Drittelpause noch viele Anhänger an den Getränkeständen in den Katakomben der Saturn-Arena befanden, erklärte der Hallensprecher Italo Mehle, warum er den Schmähruf "Scheiss Iserlohn ..." nicht anstimmen darf. Jens Riewa, der für den sogenannten "Red nose day" des TV-Senders Pro7 warb, ergriff daraufhin spontan das Mikrofon und stimmte dafür den Schmähruf lautstark an. Den Iserlohner Fans stockte der Atem, einige warfen vor Wut Gegenstände in Richtung Eisfläche, die aber glücklicherweise im Fangnetz der Arena hängen blieben und so ihr Ziel klar verfehlten. Nur dem Umstand, dass sich noch viele Fans an den Getränkeständen befanden und dem besonnenen Auftreten einiger mitgereister Iserlohner Ordner, war es wohl zu verdanken, dass die Situation nicht eskalierte. Die Situation beruhigte sich relativ schnell wieder, da wenige Momente später die eigentlichen Hauptdarsteller wieder aufs Eis kamen.

Jens Riewa zeigte sich nun drei Tage nach dem Vorfall einsichtig und entschuldigte sich öffentlich bei den Roosters, deren Fans und Sponsoren für sein höchst unsportliches Verhalten an immerhin 600 mitgereisten Iserlohner Fans, die viel Zeit und Geld für dieses Spiel investiert hatten.

Riewa, dürfte den meisten Leuten eher als Tagesschausprecher bekannt sein. Vor knapp zwei Jahren stand er schon einmal in den Schlagzeilen der "Klatschblätter", als er über seine tiefe Liebe zur Schlagersängerin Michelle plauderte. Der 38 -jährige Riewa ist bekennender ERCI-Fan und möchte nun als Zeichen seiner Reue jeweils 100 rote Nasen an den Iserlohner und den Ingolstädter Anhang auf eigene Kosten schicken. Ein Zusatzbericht wurde übrigens auch vom Schweizer Schiedsrichter zu dem Vorfall verfasst. Aus der Vergangenheit weiß man, dass die DEL bei solchen verbalen Vergehen von Hallensprechern mit "saftigen" Geldstrafen gegen die Klubs vorgeht. (MK)