Jeff Tomlinson: „Es fehlt die Konstanz!"Der Chefcoach zur Lage der Eisbären

Jeff Tomlinson - Foto: imagoJeff Tomlinson - Foto: imago
Lesedauer: ca. 1 Minute

Herr Tomlinson, sie haben jetzt 13 von 52 Spiele bestritten. Ein Viertel der Saison ist um. Wie lautet ihr erstes Fazit?

Wie spielen mal gut und spielen mal schlecht. Wir hatten gute Phasen, hatten gutes Eishockey gezeigt, aber in der letzten Zeit haben wir nicht die Konstanz. Vor allem wenn wir die letzten drei-vier Spiele betrachten.

Warum fehlt die Konstanz?

Ich denke, weil wir in der gesamten Saison aufgrund der Verletzungen nicht mit dem vollen Kader spielen konnten. Die Spieler machen jetzt mentale Fehler. Das sie sich den Puck zu passen und auf einer Entfernung von drei Metern nicht annehmen können, ist nicht normal! Das spricht für Müdigkeit. Wir müssen jetzt einen Weg finden cleverer zu spielen, um trotzdem die Punkte zu holen.

Wie könnte der Weg aussehen?

Wir müssen das Spiel einfacher gestalten, einfacher spielen und keine Konter-Möglichkeiten zulassen.

Sie sprachen von den Verletzten. Derzeit befinden sich noch vier Spieler im Krankenstand. Wann wird der Kader wieder voller werden?

In der Deutschland-Cup-Pause. Da werden drei derzeit verletzte Spieler wieder ins Training einsteigen. Ich freue mich schon darauf, wieder mit einem vollen Kader antreten zu können! Dann können wir wieder mit Power und Tempo spielen!

Wie sehen Sie denn die DEL aktuell. Hat sich das Niveau verändert?


Es hat sich einiges verändert, alleine schon wegen der neuen Aufteilung auf dem Eis. Die größeren Angriffs- oder Verteidigungszonen. Es ist schwerer zu verteidigen, laufintensiver in der Abwehr. Aber auch im Angriff müssen die Füße schneller bewegt werden, so dass es noch einmal intensiver ist. Dies ist der Grund, weshalb man vier Sturmreihen braucht. Natürlich kann man auch mit drei Blöcke gewinnen, allerdings nur für eine kürzere Zeit.

Noch einmal einen Blick in die NHL. Mit Leon Draisaitl ist ein Deutscher dabei, sich in der NHL zu etablieren.

Ja, natürlich beobachte ich diese Entwicklung, schaue mir die Highlights an. Ich habe ihn damals in der DNL schon gesehen. Er spielte auch beim selben Nachwuchsclub, den Prince Albert Raiders, wo ich damals schon spielte. Leon hat ja durch seinen Vater Peter Draisaitl gute Eishockey-Gene. Er tut dem Eishockey in Deutschland gut. Auch wenn wir vielleicht nur in der Lage sind, alle zehn Jahre einen Deutschen in die NHL zu bringen.

Verteidiger verlängert in Oberbayern
Colton Jobke bleibt beim ERC Ingolstadt

Der ERC Ingolstadt treibt inmitten des Endspurts der Saison 2018/19 die Planungen für die kommende Spielzeit voran. Colton Jobke hat seinen Vertrag über die Saison h...

Vertragsverlängerung bis 2022
Stefan Adam bleibt Geschäftsführer der Düsseldorfer EG

Die Gesellschafter der DEG haben einstimmig beschlossen, dass der auslaufende Vertrag von Geschäftsführer bis 2022 um drei Jahre verlängert wird. ...

Schwierige Aufgabe beim Tabellenfünften
Eisbären Berlin vor Auswärtsspiel in Ingolstadt

​Vor ihrem zweiten von drei Auswärtsspielen innerhalb von sechs Tagen trainierten die Eisbären Berlin am Donnerstagmittag im Olympia-Eisstadion Garmisch-Partenkirche...

München im Kampf um den ersten Platz unter Druck
Exklusive Topquoten für DEL Spitzenspiel: Adler Mannheim vs. EHC Red Bull München

Im „vorgezogenen Endspiel um die deutsche Eishockeymeisterschaft“ empfangen am Freitagabend um 19:30 Uhr die Mannheimer Adler an der Tabellenspitze den zweiten EHC R...

Vertragsverlängerung: Angreifer bleibt am Pulverturm
T. J. Mulock verlängert bei den Straubing Tigers

Der dreifache Deutsche Meister Travis James Mulock wird auch 2019/2020 das Trikot der Straubing Tigers tragen....

Niederbayern erneut in Torlaune
7:3! Straubing Tigers nehmen Eisbären Berlin auseinander

Der Pulverturm der Straubing Tigers ist zurzeit für kein Team ein guter Reisetipp. Vier Heimsiege in Serie stehen nach dem Erfolg über die Eisbären Berlin in den Büc...

Overtime-Sieg gegen den Deutschen Meister
Krefeld Pinguine beenden Heimniederlagenserie gegen München

​Die Krefeld Pinguine haben am Dienstagabend gegen den Deutschen Meister EHC Red Bull München mit 3:2 (0:1, 2:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung gewonnen. ...

Jetzt die Hockeyweb-App laden!