Jeder Fehler macht den Unterschied

Zwischen dem EHC München und den Kölner Haien ging es hoch her. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)Zwischen dem EHC München und den Kölner Haien ging es hoch her. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)
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Bereits in den ersten Minuten wurde klar, dass dies ein Spiel auf Augenhöhe sein wird. Im ersten Drittel schien München das Spiel zu führen, jedoch stemmten sich die Haie gut dagegen, sodass das erste Drittel torlos endete.

„Wir wussten was auf uns zukommt. München ist ein hervorragend eingestelltes Team und ist vor allem durch eine Tiefe im Kader stärker als in der vergangenen Saison“, so Haie-Coach Uwe Krupp. Im Mitteldrittel wurde daraufhin schnell klar, dass das erste Tor voraussichtlich schon die Entscheidung bringen wird. So gelang es dann Jonathan D’Aversa nach sieben Minuten im zweiten Drittel den Führungstreffer für die Haie in Überzahl zu erzielen. Bei den rund 600 mitgereisten Kölner Fans war die Stimmung nun auf dem Höhepunkt. Das Gegentor machte die Aufgabe noch schwieriger und die Münchner rannten immer wieder gegen defensiv sehr gut positionierte Kölner an. „Köln stand hervorragend vor dem eigenen Tor und konnte zahlreiche Schüsse blocken“, so Münchens Trainer Pat Cortina. Die Haie verteidigten ihre Führung souverän weiter.

Im letzten Drittel mobilisierten die Bayern noch einmal sämtliche Kräfte, um das Spiel zu drehen, doch ein Fehlpass in der Defensive brachte in der 49. Spielminute die vorläufige Entscheidung, als John Tripp den Puck hinterm Münchner Tor abfängt und vors Tor auf die Kelle von Philip Gogulla passt, der zum 2:0 einnetzt. Drei Minuten vor dem Ende kassierten die Haie eine Strafzeit. München holte seinen Goalie Jochen Reimer vom Eis und agierte daher mit zwei Mann Überzahl im Powerplay. Es war das Beste des gesamten Spiels, aber trotzdem konnten die Münchner drei Torchancen nicht erfolgreich verwerten. „Mein Team hat sehr viel Kraft am Samstag in Mannheim gelassen. Wir hätten heute den kurzen Pass spielen können, entschieden uns aber zu oft für den langen,“ so Cortina weiter. Dies war das dritte Spiel für den EHC München in fünf Tagen, während die Kölner die vergangenen beiden Spieltage Spielfrei hatten. Schicksal des Spielplans.

Cortinas Strategie für das nächste Spiel soll sein, „härter nach vorne zu arbeiten und die Abpraller des gegnerischen Torwarts zu verwandeln. Mit der Arbeitsmoral bin ich schon zufrieden.“ Durch die Niederlage befindet sich der EHC München aktuell auf dem sechsten Tabellenrang und erwartet am Freitag die Straubing Tigers zum nächsten Heimspiel am Münchner Olympiapark.

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