István Sofron bleibt ein PinguinUngar bleibt in Krefeld

István Sofron (links) spielt auch künftig für Krefeld. (Foto: Imago)István Sofron (links) spielt auch künftig für Krefeld. (Foto: Imago)
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Gerade die Entwicklung der jungen Spieler verspricht eine größere Kadertiefe, aber auch einen Qualitätszuwachs in der Spitze im kommenden Jahr. Und so geht man weiter daran, die wichtigen Säulen der letztjährigen Mannschaft in der Seidenstadt zu halten. Eine dieser Säulen war der 27-jährige Ungar István Sofron. Mit 1,88 Meter Größe und 92 Kilogramm Gewicht zählt der Linksschütze zu den physisch robustesten Spielern der Mannschaft und seine läuferischen Qualitäten machen ihn zu einem perfekten Konterspieler und hervorragenden Forechecker. Dabei ist sich der bescheidene Torjäger nicht zu schade, seinen Körper in jeden Zweikampf zu werfen und zu versuchen, den Gegner durch intensives Körperspiel von seinem Spiel abzubringen. In der vergangenen Spielzeit konnte der mit zehn Toren und 23 Punkten auch offensiv überzeugen. Speziell zum Saisonende hin hatte sich der am 24. Februar 1988 im rumänischen Miercurea-Ciuc geborene ungarische Nationalstürmer in die erste Reihe vorgearbeitet und harmonierte hier hervorragend mit Daniel Pietta und Marcel Müller.

Entsprechend groß war das Interesse aller Verantwortlichen, den auslaufenden Vertrag zu verlängern. Noch ein Jahr vor seinem Wechsel nach Krefeld im Jahr 2013 war Sofron in der EBEL, der internationalen österreichischen Topliga, Torschützenkönig geworden. Entsprechend groß war das Interesse aus der dortigen Liga, ihn jetzt, mit Auslaufen seines Vertrages, zu verpflichten und gleich mehrere Spitzenteams legten hervorragend dotierte Angebote vor. In Krefeld aber lockte die sportliche Herausforderung der DEL sowie die familiäre Atmosphäre und die inzwischen aufgebauten persönlichen Bindungen an Team wie Umfeld und so einigte man sich schnell auf eine Verlängerung des Engagements um zunächst ein Jahr bis 2016.

„István ist ein charakterstarker Spieler, der sich nie beschwert und immer 100 Prozent bringt. Er bringt bei jedem Wechsel unglaublich viel Energie aufs Eis und konnte sich zuletzt zu einem Leistungsträger in der ersten Reihe entwickeln. Wir haben durchaus große Hoffnung, dass er diesen Status festigen kann und sich bei uns zu einem zuverlässigen Torjäger auf DEL-Niveau entwickelt“, zeigte sich Rüdiger Noack sehr zufrieden über die Verlängerung.

Sofron selbst sagte:„Ich bin stolz, auch weiter das Trikot der Pinguine tragen zu dürfen. Es ist jedes Mal ein tolles Gefühl vor unseren Fans in den König-Palast einzulaufen. Ich freue mich auf die kommende Saison. Ich bin glücklich, weiter in dieser Mannschaft spielen zu können.“


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