Ist Alex Leavitt ein Kandidat für die DEG?

Lesedauer: ca. 1 Minute

 Wohl war. Wenn man von Ausnahmen absieht, dann gehören Deutschlands Männer an der Pfeife schon zu den besseren ihrer Zunft. Ganz im Gegensatz zum Schweizer Gastschiedsrichter Stepháne Rochette, der in Ingolstadt jede Linie vermissen ließ. Rochette hat das Spiel schlichtweg kaputt gemacht, aber glücklicherweise nicht entschieden. „Wir waren mental einfach nicht bereit. Bei zwei Auswärtsspielen in Folge haben die Spieler wohl gedacht, dass sie mit dem Sieg in Augsburg ihre Pflicht schon erfüllt hätten“, sagte Nethery.

 Der nutzte gestern den spielfreien Sonntag, um sich mit Trainer Jeff Tomlinson eine Zweitliga-Partie anzusehen. Welche die der Hannover Indians gegen Ravensburg gewesen sein könnte, denn schließlich spielt bei Ravensburg mit Alex Leavitt der Top-Scorer des Unterhauses (24 Tore sowie 30 Vorlagen in 31 Spielen) und Nethery muss sich ja so langsam Gedanken über den Kader für die neue Saison machen. Dass Tomlinson gestern mit im Auto saß und so in die Überlegungen eingebunden scheint, könnte ein Indiz dafür sein, dass der Trainer bleibt, zumal die als möglicher Interessent für Tomlinson in Frage kommenden Eisbären Berlin für den Posten hinter der Bande inzwischen eine andere Baustelle eröffnet haben und u.a. mit Larry Mitchell von den Augsburger Panthern redeten. Was beim DEG-Trainer also gut aussieht, erscheint bei einigen Spielern doch deutlich anders. „Wir werden wohl nicht mit allen verlängern können, mit denen wir es gerne würden“, sagte Nethery und meint wohl vor allem Rob Collins. Das geniale Hirn der DEG scheint kaum zu halten zu sein.

Das liebe Geld spricht dagegen. Selbst Jason Holland ist ein Wackelkandidat, obwohl der Verteidiger im April bereits 35 Jahre alt wird. „Er hat einen deutschen Pass und spielt eine gute Saison. Ich würde ihn schon behalten. Aber ich weiß nicht, ob er mit weniger Gehalt einverstanden ist“, so Nethery. Für den Manager beginnt schon jetzt die heiße Phase der Saison.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!