Iserlohn schockt Hauptrundensieger HamburgDEL-Play-offs kompakt

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Hamburg Freezers – Iserlohn Roosters 3:4 (0:1, 2:2, 1:1)
Serienstand: 1:2

Schon nach vier Minuten lagen die Sauerländer vorne: Alex Foster schloss eine Kombination über Dusan Frosch und Jeff Giuliano zum 1:0 ab. Doch Hamburg rappelte sich schnell wieder auf. Doch in Führung lagen die Freezers kein einziges Mal in dieser Partie. Erstaunlich war aber, wie schnell David Wolf nach dem Seitenwechsel war. Denn der Hamburger traf nach nur elf Sekunden im zweiten Drittel zum 1:1. Gegen Ende des zweiten Abschnitts ging es innerhalb von 72 Sekunden hoch und runter. Martin Sertich hatte Iserlohn erneut in Führung geschossen, doch Garrett Festerling traf zum 2:2. Die Freezers-Fans hatten noch nicht zu Ende gejubelt, da hatte Brodie Dupont schon wieder für die Roosters getroffen. Brent Raedekes 4:2 (47.) beantwortete Wolf mit dem erneuten Anschluss (49.). Hamburg rannte an, doch Iserlohn verteidigte den Sieg.

Tore: 0:1 (3:58) Foster (Frosch, Kopitz), 1:1 (20:11) Wolf (Flaake, Festerling), 1:2 (34:56) Sertich (Dupont), 2:2 (35:43) Festerling (Flaake, Wolf), 2:3 (36:08) Dupont (Sertich), 2:4 (46:12) Raedeke (Raymond, Mulock), 3:4 (48:31) Wolf (Schmidt, Flaake). Strafen: Hamburg 4, Iserlohn 2. Zuschauer: 12.800.

Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 2:3 (2:1, 0:1, 0:0, 0:1) n.V.
Serienstand: 1:2

Krefeld musste im dritten Spiel der Serie auf Kevin Clark verzichten – für ihn war aber Mark Voakes wieder dabei. Bei den Panthern fehlten Boucher, Turnbull, Ross, Janka, Ficenec, Classen und Schopper. Davon ließ sich der ERC aber nicht stoppen und ging früh durch Thomas Greilinger (4., Powerplay) in Führung. Doch Krefeld ging mit einer Führung in die Pause, weil Herberts Vasiljevs ebenfalls in Überzahl ausglich (7.). Francois Methot brachte die Pinguine in Führung (15.). Ein Unterzahltreffer von Patrick Hager brachte schon in der 30. Minute das letzte Tor der regulären Spielzeit. Bitter für den ERC: Patrick Köppchen schied mit Verdacht auf Kieferbruch aus, sodass Ingolstadt nur noch mit drei gelernten Verteidigern agieren konnte. In der Verlängerung erzielte Robert Sabolic (64.) den Siegtreffer, als er nach einem Greilinger-Schuss abstaubte.

Tore: (3:37) Greilinger (Hahn, Köppchen/5-4), 1:1 (6:15) Vasiljevs (Pietta, Fischer/5-4), 2:1 (14:52) Methot (Voakes, Schymainski), 2:2 (29:19) Jeglic (Hager, Greilinger/4-5), 2:3 (63:34) Sabolic (Greilinger). Strafen: Krefeld 10, Ingolstadt 18 + 10 (Hager). Zuschauer: 8.029.

Thomas Sabo Ice Tigers – Grizzly Adams Wolfsburg 5:2 (0:0, 1:0, 4:2)
Serienstand: 1:2

Den Franken gelang der erste Sieg der Serie gegen Wolfsburg. Nürnberg, mit Tyler Weimann statt Andreas Jenike im Tor, ging durch einen Überzahltreffer von Yasin Ehliz in Führung. Im Schlussabschnitt sorgten die Ice Tigers für die Entscheidung. Patrick Reimer und Leonhard Pföderl erhöhten auf 3:0, doch Wolfsburg wehrte sich: Per Doppelschlag verkürzten Aleksandr Polaczek und Marco Rosa auf 2:3, doch Evan Kaufmann (52.) und Reimer ins leere Tor (60.) machten alles klar.

Tore: 1:0 (28:25) Ehliz (Reinprecht, Eriksson/5-4), 2:0 (43:38) Reimer (Reinprecht), 3:0 (45:38) Pföderl (Pollock), 3:1 (47:24) Polaczek (Haskins, Milley), 3:2 (48:24) Rosa (Mayer, Furchner), 4:2 (51:37) Kaufmann, 5:2 (59:05) Reimer (Ehliz, Reinprecht). Strafen: Nürnberg 6, Wolfsburg 10. .Zuschauer: 6.794.

Adler Mannheim – Kölner Haie 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 0:0, 1:0) n.V.
Serienstand: 1:2

Es bleibt knapp in dieser Serie. Der KEC gewann das erste Spiel mit 1:0, Partie zwei dann in der Verlängerung. Nun gelang Mannheim der erste Serienerfolg – und das durch einen Overtime-Treffer von Simon Gamache in der 82. Minute. 13.600 Zuschauer sorgten für ein ausverkauftes Haus. Die sahen schon nach 47 Sekunden den Kölner Führungstreffer von Chris Minard. Jon Rheault erlöste die Adler-Fans in der 32. Minute mit dem 1:1. Danach hielten zwei starke Goalies – Felix Brückmann (Mannheim) und Danny aus den Birken (Köln) – ihren Kasten sauber. Bis zur zweiten Verlängerung, in der Gamache das Spiel entschied.

Tore: 0:1 (0:47) Minard (Hannula, Stephens), 1:1 (31:05) Rheault (Gamache, Arendt), 2:1 (81:39) Gamache (Rheault, Reul). Strafen: Mannheim 8, Köln 8. Zuschauer: 13.600 (ausverkauft).

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