Iserlohn Roosters stellen Headcoach Brad Tapper freiSauerländer sind Letzter der DEL

Brad Tapper ist nicht mehr Trainer der Iserlohn Roosters. (Foto: dpa/picture alliance)Brad Tapper ist nicht mehr Trainer der Iserlohn Roosters. (Foto: dpa/picture alliance)
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Grund für diese Personalentscheidung ist die derzeitige prekäre sportliche Situation der Iserlohn Roosters. In den vergangenen 14 Spielen nach der Deutschland-Cup-Pause gelangen den Sauerländern lediglich vier Siege, man ist derzeit Tabellenletzter in der Deutschen Eishockey-Liga. Dazu kommt eine unklare Perspektive bezüglich des weiteren Saisonverlaufs, aufgrund dessen die Verantwortlichen der Roosters sich zum Handeln gezwungen sehen: „Unser Team benötigt eine neue Ansprache und neue Impulse. Die Entscheidung basiert auf einer Analyse der Spiele aus den vergangenen Wochen und der Perspektiven für diese Saison. Leider gibt es seitens der Liga nach wie vor keine Signale bezüglich des weiteren Saisonverlaufs, sodass wir uns darauf einstellen müssen, unsere Situation schnellstmöglich zu verbessern. Wir hatten bereits vor unserer Corona-Situation die wenigsten Punkte der Liga und sind der Überzeugung, dass in der bisherigen Konstellation keine Trendwende herbeizuführen gewesen wäre“, erklärt Christian Hommel, Sportlicher Leiter der Sauerländer.

Er betont ausdrücklich seine Wertschätzung für Brad Tapper und dessen Arbeit: „Ich bedauere diese Entscheidung zutiefst. Nicht nur, dass ich einen Trainer entlassen muss, sondern auch, dass ich einem Freund sagen muss, dass unsere gemeinsame Reise an diesem Punkt endet. Wir haben äußerst lange diskutiert und uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, zumal Brad ein Trainer war, der die Roosters gelebt hat. Ich persönlich bin überzeugt davon, dass wir ihn irgendwann auf der großen Bühne wiedersehen werden. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute.“

Auch Roosters-Clubchef Wolfgang Brück sagt: „Brad Tapper hat sehr gute Arbeit geleistet und stets eine tadellose Einstellung vorgelebt, weshalb diese Entscheidung uns auch mit Blick auf unsere gemeinsamen erfolgreichen Zeiten sehr schwerfällt. Aber letztlich spricht die Faktenlage eine deutliche Sprache. Wir stehen auf dem letzten Tabellenplatz und würden nach derzeitigem Stand der Dinge aus der DEL absteigen. Eine andere Perspektive bietet sich aktuell nicht, deshalb haben wir diese Entscheidung zu Gunsten des Clubs getroffen“, fügt er an.

Die Roosters kündigten an, den eine Entscheidung zur Neubesetzung der Trainerposition, zeitnah verkünden zu wollen.


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