Iserlohn Roosters schlagen die Kölner HaieZweites NRW-Derby innerhalb von drei Tagen vor 423 Pappkameraden

Iserlohn Roosters Torhüter Andreas Jenike gegen die Kölner Haie. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Iserlohn Roosters Torhüter Andreas Jenike gegen die Kölner Haie. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Mit insgesamt vier Toren im Powerplay drehten die Roosters das frühe 0:1 durch James Sheppard (7.) bis zur Mitte des zweiten Drittels zum 4:1. Das 5:1 war das erste Tor, das die Iserlohner im 5 gegen 5erzielten. Während die Haie zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Strafen abzusitzen hatten, hielten sich die Sauerländer bis zur 37. Minute von der Strafbank fern. Nun folgten in den letzten drei Minuten des zweiten Drittels noch drei Strafen für den IEC. Die Kölner Haie nutzten ihrerseits die Überzahl und kamen erneut durch Sheppard zum 5:2 (40.).

Für die Roosters begann das letzte Drittel, wie das vorherige aufgehört hatte; in Unterzahl und mit einem Gegentor (41). Die Roosters schienen zunächst unbeeindruckt zu sein und kamen durch Joseph Whitney zum 6:3. Dennoch gaben sich die Haie noch nicht geschlagen. Alexander Oblinger verkürzte zunächst auf 6:4 (48.), zwei Minuten später war es zum dritten Mal James Sheppard, der den Anschlusstreffer markierte.

Die letzten zehn Minuten überstand der IEC dann aber ohne Gegentor und feierte einen knappen 6:5-Heimsieg. Roosters-Kapitän Thorsten Ankert zeigte sich nach dem Spiel verärgert über den Verlauf des letzten Drittels. „Das darf nie und nimmer so eng werden“, sagte der Spielführer nach der Partie. Zudem sprach er ein Sonderlob an Goalie Andreas Jenike aus: „Über Andy wurde zuletzt viel zu wenig gesprochen, was der dahinten rausgeholt hat, war phänomenal“. Insgesamt konnte Jenike 38 Schüsse parieren.

Iserlohn springt durch den Derbysieg zunächst auf Platz 1, Köln ist Fünfter. Weiter geht es für die Haie am Sonntag zuhause gegen Bremerhaven, die Roosters reisen bereits am Freitag zum Auswärtsspiel nach Wolfsburg.

Tore: 0:1 (06:44) James Sheppard (Marcel Müller, Frederik Tiffels), 1:1 (14:34) Brent Aubin (PP1 Alexandre Grenier, Joseph Whitney), 2:1 (17:06) Casey Bailey (PP1 Ryan Johnston, Alexandre Grenier), 3:1 (21:07) Brent Aubin (PP2 Joseph Whitney, Casey Bailey), 4:1 (27:47) Robert Raymond (PP1, Marko Friedrich, Brent Raedeke), 5:1 (29:08) Brody Sutter (Taro Jentzsch, Ryan Johnston), 5:2 (39:43) James Sheppard (PP1 Jason Akeson, Jonathan Matsumoto), 5:3 (40:46) Jason Akeson (PP1 Maurice Edwards, Jonathan Matsumoto), 6:3 (44:13) Joseph Whitney (Casey Bailey, Alexandre Grenier), 6:4 (47:12) Alexander Oblinger (Lucas Dumont), 6:5 (50:29) James Sheppard (Moritz Müller, Kevin Gagné)

Strafminuten: Iserlohn 6, Köln 12.


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