Iserlohn Roosters schießen Meister Eisbären Berlin aus dem Playoff-RennenDie DEL am Sonntag

Sven Ziegler trifft für die Iserlohn Roosters gegen die Eisbären Berlin.  (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Sven Ziegler trifft für die Iserlohn Roosters gegen die Eisbären Berlin. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Durch einen souveränen 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)-Erfolg gegen die Eisbären Berlin nehmen die Iserlohn Roosters die Verfolgung auf die Play-off-Plätze in Angriff. Vor 4265 Zuschauern waren Eric Cornel und Sven Ziegler im ersten Drittel erfolgreich. Doch Berlin meldete sich in der 42. Minute durch Matt White zurück. Ryan O´Connor stellte kurze Zeit später den alten Torabstand wieder her. Berlin lief immer mehr die Zeit davon. 56 Sekunden vor Ende legte Emile Poirier den Puck ins leere Tor der Hauptstädter. Durch den vierten Sieg gegen die Eisbären in dieser Saison verbessern die Sauerländer ihren Punktequotienten auf 1,40 und sind nach drei Niederlagen wieder mittendrin im Playoff-Rennen. Der Meister verpasste es, in diesem Schlüsselspiel weiterhin Boden gut zu machen, und muss die dringend benötigten Punkte anderswo einfahren.

Mit dem zweiten 5:4 (3:1, 1:0, 1:3)-Sieg an diesem Wochenende konnte die Düsseldorfer EG drei Punkte beim EHC Red Bull München abstauben. Die Münchner Führung durch Ben Smith, drehte die DEG. Durch Alec McCrea, Victor Svensson, Jakub Borzecki und Joonas Järvinen zogen die Rot-Gelben auf 4:1 davon. Aber München war noch nicht geschlagen. Chris DeSousa, Zachary Redmond und Austin Ortega legten für den Tabellenführer nach. Da Steven MacAulay aber das zwischenzeitliche 5:2 herausschoss, konnte nur noch verkürzt werden. Mit der ersten Drei-Spiele-Niederlagenserie der Saison befindet sich der Ligaprimus in der Krise. Düsseldorf mischt dagegen voll mit um die direkten Playoff-Plätze.

Zwischen den Schwenninger Wild Wings und den Fischtown Pinguins Bremerhaven endschied ein 2:1 (0:1, 0:0, 1:0, 1:0) nach Penaltyschießen über die Punkteverteilung. Dabei sicherte sich die Mannschaft vom Neckar den zweiten Punkt. Die Gäste von der Nordseeküste legten durch ein Powerplaytor von Christian Wejse vor. Das Tor von Sebastian Uvira sorgte für Nachschlag. Die Spink-Brüder markierten mit ihren verwandelten Penaltys das Endergebnis. Auch Schwenningen gehört mit einem Punktequotienten von 1,44 zu den Kandidaten um die Ränge neun und zehn.

Bei der 0:5 (0:3, 0:1, 0:1)-Niederlage blieben die Augsburger Panther im bayrischen Duell mit den ERC Ingolstadt chancenlos. In einem einseitigen Spiel war die Entscheidung schon nach zehn Minuten gefallen. Durch einen Doppelpack von Maury Edwards und ein Tor von Wojtek Stachowiak lag der Tabellendritte mit 3:0 vorne. Stefan Matteau und Ty Ronning trugen sich als weitere Spieler in die Torschützenliste ein.

Die Bietigheim Steelers sammelten bei der 4:5 (0:2, 1:1, 3:1, 0:1)-Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Adler Mannheim zumindest einen Punkt. Sie belohnten sich für eine 1:3-Aufholjagd. Dieser Vorsprung kam durch Matthias Plachta, Tim Wohlgemuth und Markus Eisenschmied auf Seiten der Mannheimer zustande. Für Bietigheim sorgte Chase Berger für den kurzeitigen Anschluss. Ein Doppelpack von Guillaume Naud und der Treffer von Max Renner brachten den Shootout, auch weil Mannheim durch Tyler Gaudet mit 4:3 vorne gelegen hatte. Da Michael Keranen als einziger der sechs Penaltyschützen vergab, holte Mannheim den Sieg.

Beim vorerst letzten Heimspiel konnten die Kölner Haie gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 2:1 (1:0, 0:0, 1:1) siegen. Nach sechs Minuten brachte Nicholas Bailen die Führung für den KEC. Diese blieb bis 66 Sekunden vor Ende bestehen. Dann wurde eine hektische Schlussphase eröffnet. Durch den Ausgleich von Daniel Schmölz schien das Spiel in die Verlängerung zu gehen. Als alle Zuschauer in der Lanxess Arena fest damit rechneten, passierte Unglaubliches. Mit dem Siegtreffer durch Maximillian Kammerer in der Schlusssekunde war der Sieg eingefahren. Wahnsinn, was für ein Ende. Apropos Wahnsinn. Für die Kölner Haie stehen nun neun Auswärtsspiele in Folge auf dem Programm. Das nächste Heimspiel wartet am letzten Spieltag gegen Bietigheim.

Die 2:5 (1:1, 1:2, 0:2)-Niederlage gegen die Straubing Tigers katapultiert die Löwen Frankfurt aus den Playoff-Rängen. Nach dem 2:1 durch Ryan Olsen und Dominik Bock, drehten die Niederbayern auf. Für Straubing netzten Mike Connolly mit einem Doppelpack, Taylor Leier, Ryan St. Denis und Jason Akeson. Mit einem Punktequotienten von 1,38 rutscht Frankfurt auf Platz 12 der Tabelle.


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