Iserlohn Roosters müssen auf Dustin Friesen verzichtenCoach an Akademie in Saskatchewan

Dustin Friesen wechselt nun doch nicht zu den Iserlohn Roosters. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Dustin Friesen wechselt nun doch nicht zu den Iserlohn Roosters. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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„Ich habe mich wirklich darauf gefreut, ein Teil der Roosters und des neuen Teams zu sein. Nun hat sich kurzfristig die Möglichkeit ergeben, als Coach in einer Akademie in Saskatchewan nahe meiner Heimat anzufangen. Es war eine sehr schwierige Entscheidung, aber aufgrund der Unsicherheiten durch die Corona-Krise und der damit verbundenen Gefahr, meine Familie für eine lange Zeit nicht zu sehen, habe ich diese Entscheidung getroffen. Ich möchte den Verantwortlichen der Roosters für ihr Verständnis und ihre Unterstützung danken“, beschreibt der 37-Jährige seine Situation.

Die Sauerländer stehen nun vor der Herausforderung, kurzfristig einen Ersatz für den Routinier zu finden. „Wir bedauern seine Entscheidung natürlich sehr, seine Erfahrung und seine Persönlichkeit hätten uns in der kommenden Saison sicherlich weitergeholfen. Wir haben ausführlich mit ihm über seine Situation gesprochen und uns dazu entschieden, ihm keine Steine in den Weg zu legen“, erklärt Christian Hommel, sportlicher Leiter der Iserlohn Roosters.

Bezüglich eines Ersatzes für Friesen ergeben sich damit eventuell Konsequenzen in der Ausrichtung der Kaderplanung: „Der Plan war ursprünglich, in der Defensive nur drei Importlizenzen zu nutzen. Dies wird jetzt ein schweres Unterfangen, da die meisten deutschen Verteidiger schon unter Vertrag sind.  Hier wäre es Möglichkeit, eine zusätzliche Kontingentstelle für einen adäquaten Ersatz in Betracht zu ziehen“, gibt Hommel Einblick in die Planungen für einen Ersatz.


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