Iserlohn Roosters gelingt BefreiungsschlagDie DEG steckt weiter in der Krise

Jubelnde Iserlohn Roosters beim Sieg gegen die DEG. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Jubelnde Iserlohn Roosters beim Sieg gegen die DEG. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Das ausverkaufte NRW-Duell der Tabellennachbarn (DEG auf Platz zehn, Roosters auf Platz elf) am Seilersee wurde im Vorfeld als Hochrisikospiel eingestuft und Knalleffekte wurden den 5.000 Fans tatsächlich geboten.

Die DEG musste auf Bernard Ebner verzichten, Kristoffer Focault fehlte auf Seiten der Roosters.

Das Auftaktdrittel begann mit einem Paukenschlag, bereits nach 41 Sekunden schlug die Hartgummischeibe zum 1:0 im Tor von Hane, der für Haukeland spielte, ein. Alanov durfte sich nach Vorarbeit von Ugbekile und Acolatse über sein persönliches Erfolgserlebnis freuen. Die DEG verschlief komplett die Anfangsphase und hatte Glück, als einem weiteren Gegentreffer dank Videobeweis die Anerkennung verweigert wurde. Zu Recht, denn Hane bekam den Schläger eines Iserlohners an den Kehlkopf und war dadurch nicht mehr in der Position. Trotzdem sollte der zweite Torjubel für die Gastgeber noch folgen. Allerdings versuchte Düsseldorf, auch endlich im Spiel anzukommen, aber die Chancen blieben unwirksam und stellten IEC-Goalie Jänike, für Weitzmann, nicht wirklich vor Schwierigkeiten. Dann klingelte es wieder im Tor der Rot-Gelben und erneut war die gleiche Reihe erfolgreich wie beim Führungstreffer. Acolatse vollendete zum 2:0. Knapp drei Minuten vor der Sirene natürlich ein günstiger Zeitpunkt. Die interne Aussprache bei der DEG hatte bis dato noch keine positive Auswirkung.

Kaum hatte das Mitteldrittel begonnen, hatte die DEG ihr Déjà-uu-Erlebnis. Brown zu Acolatse, Acolatse zu Bailey und Tor zum 3:0 nach einer Minute! Fast jede Scheibe der Gastgeber Richtung DEG-Tor landete im Netz. Die Sauerländer waren noch im Feiermodus, als wiederum nur eine Minute später Düsseldorf in Person von Ehl zurückschlagen konnte. Der frühe 1:3-Anschlusstreffer (22:02) weckte wieder Hoffnung bei den Landeshauptstädtern. Es sollten weitere gute Möglichkeiten folgen und Jänike musste öfters zupacken, ein weiterer Treffer blieb der DEG aber verwehrt. Nach fünf Minuten erzielte dafür Poirier das 4:1 für die Roosters. Wieder drei Tore Rückstand aus Sicht der DEG, wieder vier Gegentreffer und trotzdem Jubel im Gästeblock, als das vermeintliche 2:4 fiel. Aber auch dieses Mal wurde der Treffer nach Videobeweis aberkannt, McCrea befand sich hauchdünn mit einem Schlittschuh im Strafraum. Die DEG bestätigte dann zu diesem Zeitpunkt ihre Probleme in Überzahl und hätte fast durch ein Break Gegentreffer Nummer fünf kassiert, aber Rooster Brown fand im direkten Duell in Hane seinen Meister. Circa fünf Minuten vor Drittelende brachte Gogulla seine Farben mit dem sehenswerten, dieses Mal gültigen Anschlusstreffer, zum 2:4 auf die Anzeigetafel. Der gebürtige Düsseldorfer umkurvte Torhüter Jänike und schob dann den Puck ein. McCrea und MacAulay freuten sich mit ihm. Mit diesem Resultat endete dieses verrückte Drittel.

Es ging auch im letzten Spielabschnitt verrückt weiter, zunächst zogen die Jungs vom Seilersee mit zwei weiteren Toren vermeintlich sicher davon. Dem 5:2 durch Ziegler nach vier Minuten und Vorarbeit von Bergmann und Bender, ließ Cornel, dank Bailey und O'Connor, wiederum nur eine Minute später das 6:2 folgen. Erneut zwei frühe Gegentreffer für die DEG, die allerdings dieses Mal mit zwei eigenen Toren antworten konnte. In einer der wenigen Powerplay-Sequenzen, nicht unbedingt von Erfolg gekrönt diese Spielzeit, gelang Eder allerdings bei fünf gegen drei unmittelbar vor Ablauf der Strafe das 6:3 und als der vierte Rooster wieder auf dem Eis war, fuhr Hane aus dem DEG-Gehäuse und ein sechster DEG-Spieler kam. Diese Maßnahme wirkte und Ehl versenkte den Puck tatsächlich zum 6:4 im Netz. Genau elf Minuten zeigte der Videowürfel an. Fischbuch und Kousa heimsten ihre Assists ein. Ein Zwei-Tore-Rückstand ist im Eishockey nie eine sichere Basis und auch die verbliebende Spielzeit näherte noch Hoffnung bei den 500 DEG-Fans. Bailey hatte, im Zusammenspiel mit Daugavins und Cornel, aber etwas gegen weitere Spannung und beendete diese Begegnung mit dem dann entscheidenden Treffer zum 7:4 und sicherte Iserlohn drei wichtige Punkte. Für die DEG ein weiterer Rückschlag.

Die Düsseldorfer EG empfängt am Sonntag die Schwenninger Wild Wings zu einem richtungsweisenden Spiel um Pre-Play-off-Plätze oder Abstiegskampf, während sich die Iserlohn Roosters auf den Weg zum Tabellendritten, dem ERC Ingolstadt, machen.                               


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Mittwoch 21.02.2024
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
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Düsseldorfer EG Düsseldorf
Kölner Haie Köln
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Eisbären Berlin Berlin
Donnerstag 22.02.2024
Iserlohn Roosters Iserlohn
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Straubing Tigers Straubing
Freitag 23.02.2024
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
EHC Red Bull München München
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ERC Ingolstadt Ingolstadt
Fischtown Pinguins Bremerhaven
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Düsseldorfer EG Düsseldorf
Adler Mannheim Mannheim
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Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
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Augsburger Panther Augsburg
Sonntag 25.02.2024
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
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EHC Red Bull München München
Straubing Tigers Straubing
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Löwen Frankfurt Frankfurt
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Augsburger Panther Augsburg
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
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