Iserlohn: King schießt Roosters zu glücklichem 6:5 Sieg

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Den vorzeitigen Klassenerhalt und damit die Pflicht hatten die Iserlohn Roosters bereits am vergangenen Freitag mit dem Sieg in Hannover erfüllt. Die Kür wäre dagegen im letzten Saisonheimspiel gegen die Wölfe Freiburg fast in die "Hose" gegangen. Mit viel Mühe und einem treffsicheren Scott King gelang den Roosters dann am Ende doch noch ein schmeichelhafter 6:5 Sieg nach Penaltyschießen. Der Kanadier steuerte zum Erfolg allein drei Treffer in der regulären Spielzeit bei und "versenkte" obendrein noch den entscheidenden Penalty. Freiburg lauerte auf Konter, während die alles andere als überzeugend spielenden Roosters im ersten Drittel die Tore schossen. King sorgte mit seinen ersten beiden Toren (4. und 7. Minute) für eine sichere 2:0 Führung. Bousquets Anschlusstreffer (10.) brachte Freiburg kurzfristig heran, aber nur 114 Sekunden später erhöhte Goldmann nach schönem Pass von Henderson auf 3:1.



Wer geglaubt hatte, dass die Roosters im zweiten Drittel sicherer aufspielen würden, sah sich getäuscht. Die Roosters taten sich enorm schwer mit dem merkwürdigen Kontersystem der Gäste. Dieses war allerdings in diesem Drittel höchst erfolgreich. Khaidarov und Hölscher sorgten in der 28. Minute binnen 14 Sekunden mit einem Doppelschlag für den verdienten Ausgleich. Mares (31.) und Slivchenko (37.) schossen sogar eine 3:5 Führung für die Breisgauer heraus. Mit Pfiffen verabschiedeten die 4500 Zuschauer die Sauerländer in die zweite Pause.



Versöhnlich, aber keineswegs überzeugend war dann das letzte Drittel für den blau-weißen Anhang. Melansons Knaller vom Bullykreis brachte die Roosters auf 4:5 heran. King gelang in der 51. Minute nach schönem Zuspiel von Black und Cipolla der Ausgleich. Zu mehr reichte es aber in der regulären Spielzeit nicht. Im Penaltyschießen dominierten die Roosters dann klar und sicherten sich doch noch zwei Punkte aus einer Partie, die allenfalls unterstes DEL-Niveau besaß.

Nach der Schlusssirene bekamen alle Aktiven der Roosters ein Abschiedsgeschenk von den Fanklubs überreicht. Anschließend wurde die Eisfläche von den Fans "erstürmt". Iserlohns Coach Doug Mason sprach auf der Pressekonferenz nach dem Spiel davon, dass sein Team in allen vier Saisonbegegnungen Probleme mit dem Kontersystem der Freiburger gehabt hat. Er sei froh nicht in die Play-downs zu müssen.

Tore:
1:0 (4:08) King (Black, Cipolla); 2:0 (6:15) King (Bartolone, Cipolla) 5-4PP; 2:1 (9:20) Bousquet (Stas, Khaidarov); 3:1 (11:14) Goldmann (Adams, Henderson); 3:2 (27:14) Khaidarov (Slivchenko, Bousquet) 5-4PP; 3:3 (27:38) Hölscher (Mares, Zelenka); 3:4 (30:14) Mares (Zelenka, Hölscher); 3:5 (36:45) Slivchenko (Gorgenländer, Bousquet); 4:5 (49:22) Melanson (Cipolla, Black) 5-4PP; 5:5 (50:13) King (Cipolla, Black) 5-4PP; 6:5 (60:00) King

Schiedsrichter: Axel Rademaker

Strafminuten: Iserlohn Roosters 12 - Wölfe Freiburg 10

Zuschauer: 4500

Am Rande der Bande:

Für einige Akteure der Iserlohn Roosters war es das letzte Heimspiel im Dress der Sauerländer. So soll es nach Informationen der Lüdenscheider Nachrichten Dean Melanson und Christian Hommel nach Kassel ziehen. Verteidiger Christian Franz soll dem Ruf von Ex-Trainer Greg Poss nach Nürnberg folgen und Topscorer Scott King soll demnach in der vergangenen Woche bei den Krefeld Pinguinen angeheuert haben. Torhüter Mike Fountain hatte sich bereits Anfang der Woche in die Schweiz zum Ferienjob beim HC Lugano verabschiedet. Christian Hommel, Dimitrij Kotschnew und Roland Verwey werden nach der DEL-Saison im Rahmen der Förderlizenzvereinbarungen für den EV Duisburg die Aufstiegs- Playoffs spielen. Collin Danielsmeier wird für den EC Bad Nauheim auflaufen. -(MK)-

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