Iserlohn: IEC und Roosters schreiben erneut schwarze Zahlen

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Traditionell harmonisch verlief die insgesamt zwölfte Jahreshauptversammlung des Iserlohner EC am Donnerstagabend im Senator Pütter Saal.

67 stimmberechtigte Mitglieder sprachen dem Führungsduo Wolfgang Brück (1. Vorsitzender) und Josef Jost (2. Vorsitzender) ihr uneingeschränktes Vertrauen aus und bestätigten die beiden Amtsinhaber ohne Gegenstimmen für weitere drei Jahre in ihren Ämtern.

Finanziell konnten sowohl e.V., als auch Roosters GmbH mit jeweils rund 2500 Euro eine schwarze Zahl für die Saison 2005/2006 präsentieren. Die Entlastung des Vorstandes und die Berichte der Kassenprüfer waren ebenfalls schnell und ohne Probleme abgehandelt.

Schwarze Zahlen, im deutschen Eishockey bei Leibe immer noch keine Selbstverständlichkeit, waren auch in der abgelaufenen Saison für die Roosters nicht ohne Probleme zu schaffen. Brück und Jost, die auch gleichzeitig Gesellschafter der Roosters GmbH sind, haben dem e.V. weitere Gesellschafteranteile abgekauft, so dass der Anteil des e.V. an der GmbH nun noch bei 5% liegt. Eine Tatsache, die beide den anwesenden Mitgliedern gekonnt nebensächlich mit dem Argument die Mitglieder aus der GmbH-Haftung nehmen zu wollen „verkauften“.

Das Geld wurde benötigt, um ein Defizit der Nachwuchsabteilung zu lindern.

Der scheidende Nachwuchschef Franz Brozé wurde nach seinem Bericht mit großem Applaus und einem Blumenstrauß „Verabschiedet“. Brozé, der insgesamt 13 Jahre im Nachwuchs tätig war, wünschte seinen Nachfolgern viel Glück, starke Nerven und ein „dickes Fell“.

Interessantes gab es auch beim Ausblick auf die kommende Saison, sowie beim abschließenden und munteren „Frage & Antwort-Spielchen“ der Mitglieder an die Vorstandschaft zu hören. So ist Roosterboss Brück voller Hoffnung, dass im Herbst die zweite Stufe des Hallenausbaus beschlossen wird. Das sei, so der Rechtsanwalt, ein weiterer Meilenstein für die Roosters, die im VIP-Bereich mittlerweile nur noch wenige Tickets anbieten können. Der Sponsorenetat konnte für die kommende Saison noch einmal um weitere 10% erhöht werden. Eine zweite Eisbahn sei zwar absolut wünschenswert, aber finanziell derzeit absolut nicht realisierbar.

Sportlich wollen die Roosters in der kommenden Saison die Play-offs (dann ab Platz 10) erreichen. Helfen soll dabei auch ein weiterer Kontingentspieler, dessen Namen sich Brück und Jost aber von den Mitgliedern nicht entlocken lassen wollten. Nur soviel: Der Name des Stürmers soll einem französischen Weichkäse ähnlich sein.

Es darf also spekuliert werden. (MK)