Iserlohn gibt erneut ein 3:0 aus der HandDEL kompakt

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Eisbären Berlin – Kölner Haie 1:3 (0:0, 1:2, 0:1)

Die vierte Niederlage am Stück für die Hauptstädter. Nach wie vor wirkt das Spiel der Eisbären „halbgar“. Laufwege stimmen eher zufällig, dazu gesellt sich ein hohes Maß individueller Fehler. Am besten funktioniert noch das Unterzahlspiel der Berliner. Die fünfminütige Überzahl nach John Tripps Spielausschluss (Hoher Stock mit Verletzungsfolge) im ersten Drittel (10.) blieb aus besagten Gründen ungenutzt. Die Haie wirkten von Beginn an besser sortiert. Als beiderseits je ein Akteur auf der Strafbank schmorte, netzte in der 30. Minute Torsten Ankert zur nicht unverdienten Führung für die Haie ein. Gegen Ende des Mittelabschnitts klappte es dann sowohl für Berliner als auch Kölner endlich auch in Überzahl: Zunächst erhöhte Chris Minard (38.) für Köln auf 2:0, ganze vier Sekunden vor der zweiten Pause traf Shawn Lalonde zum Berliner Anschluss. Im dritten Abschnitt entwickelten die Eisbären zunehmend Druck, drängten auf den Ausgleich. Doch alle Versuche verliefen glücklos. Stattdessen landete der Puck nach unnötigem Puckverlust im verwaisten Berliner Kasten - Chris Minard setzte den Schlusspunkt zum 3:1-Sieg für die Haie. Zuschauer: 13.100.

Iserlohn Roosters – ERC Ingolstadt 4:3 (1:0, 2:2, 0:1, 1:0) n.V.

Die Sauerländer machten mit diesem Erfolg ihr Punktekonto zweistellig. Und es hätte sogar schon elf Zähler sein können. Denn wie schon gegen die Haie lagen die Roosters mit 3:0 vorne. Brooks Macek (16.), Mike York (22., Überzahl) und Tyson Mulock (24.) hatten den an sich ja deutlichen Vorsprung herausgeschossen, den Iserlohn aber erneut nicht über die Runden brachte. Robert Sabolic (34.) und Travis Turnbull (25 Sekunden vor der zweiten Pause) verkürzten auf 2:3, ehe Michel Periard (56.) den Panthern zumindest einen Punkt sicherte. Anders als gegen Köln ging es aber wenigstens noch in die Extraspielzeit, die dann auch den Sieg für Iserlohn brachte: Nach nur 17 Sekunden in der Verlängerung beendete Martin Sertich die Partie. Zuschauer: 2877.

EHC Red Bull München – Schwenninger Wild Wings 5:6 (2:4, 1:1, 2:0, 0:1) n.P.

Der DEL-Neuling aus Schwenningen verbuchte seinen dritten Saisonsieg – den zweiten nach einer Zusatzschicht. Der Start in die Partie war furios: 34 Sekunden gespielt und es stand 1:0 für Schwenningen durch Nick Petersen. 51 Sekunden gespielt und Ulrich Maurer glich aus. Maurer gelang auch die Münchner Führung (4.), doch dann schockten Philipp Schlager (7.), Tyler Beechey (14.), Nick Johnson (18.) und Dan Hacker (26.) die Gastgeber mit der 5:2-Führung. Doch kam München zurück, erzielte durch Nick Palmieri (38.) und Daniel Sparre (44.) den Anschluss. Als ein sechster Münchner für den Torhüter aufs Eis kam, passierte es: 36 Sekunden vor Ultimo traf Yannic Seidenberg zum 5:5. Im Penaltyschießen verwandelte aber Petersen den entscheidenden Versuch für Schwenningen. Zuschauer: 2450.

Adler Mannheim – Hamburg Freezers 4:3 (2:0, 1:2, 1:1)

Der frühe 2:0-Vorsprung der Adler durch Jon Rheault (4.) und Steven Wagner (13., Powerplay) war spielentscheidend, denn fortan kamen die Hanseaten zwar jeweils auf ein Tor heran – mehr gelang aber nicht. Die weiteren Mannheimer Tore markierten Jochen Hecht und Frank Mauer. Für Hamburg waren Morten Madsen, Philippe Dupuis und Matt Pettinger erfolgreich. Denis Reul (Mannheim) und David Wolf (Hamburg) handelten sich Spieldauerstrafen ein. Zuschauer: 9464.

Grizzly Adams Wolfsburg – Düsseldorfer EG 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

Die Düsseldorfer bleiben weiterhin ohne Sieg – und in Wolfsburg sogar ohne eigenes Tor. Bis zur 31. Minute hielten die Rheinländer zumindest ein torloses Remis. Dann jedoch traf Sebastian Furchner zur Wolfsburger Führung. Dreieinhalb Minuten später erhöhte Aleksander Polaczek auf 2:0. Spätestens mit dem 3:0 von Christoph Höhenleitner (46.) war das Spiel entschieden. Zuschauer: 2381.

Krefeld Pinguine – Augsburger Panther 1:2 (1:0, 0:0, 0:2)

Nach dem guten Start mussten sich die Krefeld Pinguine nun auch den Augsburger Panthern geschlagen geben – und diese Niederlage war besonders bitter. Boris Blank hatte Krefeld bereits in der fünften Minute in Führung gebracht. Rund 40 Minuten hatte dieser Vorsprung bestand, ehe Daryl Boyle für den Ausgleich sorgte. Richtig übel für die Seidenstädter – und dem entsprechend toll für Augsburg – wurde es ganze neun Sekunden (!) vor dem Ende, als Ivan Ciernik eine Überzahlsituation zum Siegtreffer der Panther nutzte. Zuschauer: 4076.

Thomas Sabo Ice Tigers – Straubing Tigers 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)

Steven Reinprecht war der Matchwinner des Tabellenführers, der weiterhin von Sieg zu Sieg eilt. Er brachte die Nürnberger in der 17. Minute in Führung. Die glich Tobias Wörle (22.) zwar aus, doch Reinprecht nutzte in der 34. Minute ein Powerplay zum 2:1, das bis zum Ende Bestand hatte. Zuschauer: 3967.

DEL PlayOffs

Mittwoch 24.04.2019
EHC Red Bull München München
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Adler Mannheim Mannheim
Freitag 26.04.2019
Adler Mannheim Mannheim
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EHC Red Bull München München