Iserlohn demütigt den EHC München

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Die Gäste waren eigens mit einem Sonderzug angereist, um ihre Mannschaft zu unterstützen und so herrschte von Anfang an eine prachtvolle Stimmung. In den ersten zehn Spielminuten zeigten sich beide Teams auf Augenhöhe. Beide spielten mit viel Druck auf das gegnerische Tor und kaum waren zehn Minuten gespielt gingen die Gäste aus Iserlohn auch schon mit 1:0 in Führung. Robert Hock nutzte die wieder einmal desorientierte Münchner Defensive und lies Sebastian Elwing im EHC-Tor keine Abwehrchance. Von diesem Moment an wirkten die Hausherren äußerst unsicher und verängstigt. Die Folge waren massive Fehler im Spielaufbau, sowie beim Passspiel. Als dann in der letzten Spielminute des ersten Drittels die Münchner Spieler sich offenbar schon mit den Gedanken in der Kabine befanden, erhöhte Pat Kavanagh auf 2:0 für die Gäste.

Im 2. Drittel zeigte sich der EHC München dann etwas energischer im Spiel nach vorne und so erzielten sie folglich auch den 1:2 Anschlusstreffer, aber Hauptschiedsrichter Oswald war anderer Meinung. Nachdem Oswald sich den Videobeweis ansah, entschied er auf, kein Tor. In einer späteren Wiederholung sah man jedoch eindeutig, dass die Scheibe mit vollem Umfang hinter der Torlinie war. Nur wenige Minuten später als Martin Buchwieser auf der Strafbank saß, nutzten die Gäste aus Iserlohn den Raumvorteil gegenüber dem EHC und Tobias Wörle traf zum 3:0 für die Roosters. Nach diesem unglücklichen Gegentreffer und dem Spielstand, konnte man in den Gesichtern der Münchner Cracks schon eine leichte Resignation erkennen. Vom EHC sah man kaum nennenswerte Aktionen im Offensivspiel. Lediglich Ryan Ready hatte eine sehr gute Möglichkeit, als er alleine auf Manny Legace zufuhr. Der ehemalige NHL-Keeper hielt jedoch glänzend und somit stand bei Iserlohn weiterhin die „0“. Fünf Sekunden vor der 2.Drittelpause sorgte Jeff Giuliano für die endgültige Entscheidung dieses Spiels als er die Scheibe zum 4:0 für die Gäste im Münchner Tor versenkte.

Zu Beginn des letzten Drittels entschloss sich Pat Cortina für den schwachen Sebastian Elwing, Joey Vollmer zwischen die Pfosten zu schicken. Doch auch zahlreiche Bemühungen der EHC-Cracks, konnten an der Niederlage des EHC nichts mehr ändern. Wenn es einmal gefährlich wurde, hielt Legace die Scheibe fest und so blieb es am Ende bei einem leistungsgerechten 4:0.

„Bis zum Spiel gegen Mannheim am Sonntag müssen wir einiges an unserer Einstellung ändern!“, erklärte Pat Cortina in der anschließenden Pressekonferenz.

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