Iserlohn bleibt Poss´ „Lieblingsgegner"

Roosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubelnRoosters: Fünf Tore im Schlussdrittel lassen die Fans jubeln
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Auch im sechsten Duell gegen Iserlohn unter Greg Poss gaben sich die Nürnberg Ice Tigers keine Blöße. Knapp, aber letztlich keineswegs unverdient siegten die Nürnberg Ice Tigers am Freitagabend bei den Iserlohn Roosters mit 1:2. Damit feierten die Franken im sechsten Vergleich mit Greg Pos an der Bande den sechsten Sieg gegen den Ex-Klub des Bundestrainers.



Die 3790 Zuschauer, unter ihnen auch die Eltern des Bundestrainers, bekamen ein sehr kampfbetontes und jederzeit intensives Match zu sehen. Hauptschiedsrichter Awizus verteilte von Beginn an mehrere umstrittene Strafen. Nürnberg hatte in diesem Abschnitt insgesamt fünf Mal die Chance im Powerplay in Führung zu gehen. Das Überzahlspiel der Franken lief aber nicht so rund wie gewohnt. Greg Poss hatte in der 16. Minute genug davon und nahm eine Auszeit. Mit Erfolg! Sean Tallaire netzte einen Abpraller zum 0:1 ein, nachdem Martinec zuvor Kotschnew geschickt die Sicht genommen hatte.



Im zweiten Drittel verteilte Awizus dann die Strafen mehr auf die Nürnberger Seite. Prompt erwischten die Roosters einen Auftakt nach Maß. Nach einem „Sahnepass“ von Iserlohns Dreh –und Angelpunkt Mike York an die blaue Linie, zog Franz Fritzmeier allen davon und schoss sehenswert in den rechten Winkel zum verdienten 1:1 Ausgleich ein. In der Folgezeit des Drittels wog das Spiel hin und her. Iserlohn machte unter dem Strich zu wenig aus seinen Überzahlmöglichkeiten und scheiterte mehrfach am guten Nürnberger Goalie Svoboda. Auch eine Strafe gegen den Bundestrainer wegen unsportlichen Verhaltens (Reklamieren) und eine Bankstrafe gegen Ende des Drittels brachten keinen zählbaren Erfolg für die Roosters.



Den letzten Abschnitt gestalteten beide Teams sehr ausgeglichen. Beide Teams kämpften mit sehr viel Engagement. Die erste Strafe gegen Fritzmeier nutzten die Gäste blitzschnell aus. Ganze vier Sekunden war der Ex-Nürnberger auf der Sünderbank, als Trepanier die erneute Führung für Nürnberg erzielte. Iserlohn steckte nicht auf und hatte mehrere gute Gelegenheiten durch York und Adams. Wieder einmal haderten die Roosters mit der eigenen Abschlussschwäche. Auch die Herausnahme Kotschnews zu Gunsten eines sechsten Feldspielers brachte in der Schlussphase keine Wende mehr. Am Ende verloren die Roosters wieder einmal äußerst knapp mit einem Tor Unterschied. Wer allerdings nur ein Tor erzielt, wird im Eishockey eher selten ein Spiel gewinnen. Dennoch wurde das Team mit Applaus von den Fans verabschiedet.



Am Sonntag sind die Roosters spielfrei. Das Kellerduell bei den Hannover Scorpions findet erst am kommenden Dienstag, um 19:30 Uhr in der TUI-Arena statt. (MK)

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