Irres Spiel geht an die ScorpionsHannover - Nürnberg 6:5 n.V.

Ivan Ciernik erzielte den Siegtreffer. (Foto: Martin Hebgen - www.stock4press.de)Ivan Ciernik erzielte den Siegtreffer. (Foto: Martin Hebgen - www.stock4press.de)
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Dabei versprach der Start der Begegnung nicht, dass es zu einem der fulminantesten Spiele kommen würde. Beide Teams tasteten sich zunächst ab, versuchten Nadelstiche zu setzen, ohne selbst in Gefahr zu kommen. In der sechsten Minute dann eine Schrecksekunde für die Ice Tigers, als Buzas im Zweikampf unbeabsichtigt einen Schläger ins Gesicht bekam und blutend vom Eis musste. Wie hart Eishockey-Cracks sein können, bewies Buzas später, als er, ohne zwei Zähne, wieder auf der Eisfläche erschien. Eine Minute später gingen die Ice Tigers durch Patrick Reimer (7.) in Führung, als dieser im Gewühl vor dem Kasten von Scorpions-Keeper Dmitri Pätzold goldrichtig stand und die Scheibe zum 0:1 versenkte.

Witzig der Ausgleich in der 22. Minute, als Nürnbergs Abwehrspieler Sven Butenschön den Puck ungewollt zu Keeper Tyler Wyman weiterleitete, und diesem die Scheibenkontrolle nicht gelang. Überraschter Torschütze: Gerrit Fauser (22.). Dieses Gegentor schockte die Ice Tigers und es sollte noch schlimmer kommen. 66 Sekunden später versuchte Ivan Ciernik (23.) einen Schuss aus spitzem Winkel und hatte Glück. Jetzt schwammen die Franken, mussten in der 28. Minute gar mit 3-5 spielen und belohnten sich für das gute Penaltykilling selbst, als Sünder Marco Nowak nach Strafenablauf direkt in Richtung Pätzold lief, Steve Rupprecht bediente und dieser nur den Pfosten traf. Der Abpraller erreichte Eric Choinard und der besorgte das 2:2. Auch hier dann eine Parallele zur Scorpions-Führung neun Minuten vorher, denn das Ice Tiger-Talent Peter Lindlbauer durfte sich nach Zuspiel von Yan Stastny über sein zweites DEL-Tor in der noch jungen Karriere freuen. Doch die Gastgeber fingen sich schnell und griffen die nicht immer sattelfeste Abwehr der Ice Tigers an. Der Mut sollte Folgen haben, denn Scott King (37.) konnte noch im zweiten Drittel zum 3:3 ausgleichen.

Das muntere Spielchen sollte sich im letzten Drittel fortsetzen. Bereits nach 76 Sekunden erzielte Patrick seinen zweiten Treffer des Abends zum 3:4, den die Scorpions mit ihrem zweiten Doppelpack des Abends beantworteten. Erst schaffte Marvin Krüger (47.) das 4:4, dann brachte Ivan Ciernik (48.) seine Farben mit 5:4 in Front. Doch noch hatten die Nürnberger ihre Munition nicht verschossen. Sie wehrten sich und wurden für ihr Engagement belohnt. Connor James (51.) markierte das 5:5 und wenige Minuten später hatte Eric Chouinard sogar den Siegtreffer auf der Schaufel, brachte die Scheibe aber nicht an Dmitri Pätzold vorbei. Wieder musste die Verlängerung in Hannover entscheiden und diesmal hatten die Scorpions mal das bessere Ende. Ivan Ciernik (65.) tauchte 41 Sekunden vor Overtime-Ende frei von Wyman auf und besorgte das ins gesamte verdiente 6:5.


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