Interview mit Sebastian Furchner

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
Lesedauer: ca. 1 Minute

Das folgende Interview mit Sebastian Furchner, Stürmer der Kölner Haie, stellte uns der Verein zur

Verfügung:

Noch zwei Spiele stehen in der Vorrunde auf dem Programm. Welchen Stellenwert haben die Partien

gegen Hamburg und Nürnberg?

Für uns sind diese Spiele sehr wichtig, um unsere Form und unsere Spielweise zu stabilisieren, damit

wir mit breiter Brust in die Play-offs gehen. Entscheidend für die Play-offs wird nicht die

Abschlussplatzierung nach der Vorrunde sein. Da werden die Karten neu gemischt. Natürlich wollen

wir Vierter werden und es mag auch ein psychologischer Vorteil sein, in der Tabelle vor seinem

Kontrahenten zu stehen, aber ein sportlicher Beinbruch wäre es nicht, sollten wir Rang 4 nicht mehr

schaffen.

Wie fällt Dein Vorrundenfazit aus?

Ich denke, dass wir über die Saison gesehen gut und erfolgreich waren. Wir sollten unser Fazit nicht

an einzelnen guten oder schlechten Partien ausrichten, sondern die ganze Spielzeit sehen.

Nach zuletzt enttäuschenden Ergebnissen hat die Mannschaft am vergangenen Wochenende zwei

Topspiele gewonnen. Wie wichtig war das?

Fakt ist, dass wir immer an uns geglaubt haben. Egal, ob uns die Medien kritisiert haben, egal, ob die

Fans gepfiffen haben, wir haben gewusst, dass wir jeden schlagen können. Natürlich waren aber auch

wir mit den Niederlagen davor nicht zufrieden. Wir haben uns zusammengesetzt und uns klar

gemacht, dass wir eine Schippe drauf legen müssen. Diese zwei Erfolge waren für alle wichtig, aber

wir dürfen uns auf diesen Siegen auch nicht ausruhen.

Macht sich im Team schon „Play Off-Fieber“ breit und wie äußert sich das bei Dir?

Wir reden schon mal über die Play Offs, aber wir schauen auf das nächste Spiel und das ist am

Freitag in Hamburg. Ich persönlich habe meine Eigenarten und Rituale während der Play Offs

abgelegt. Das bringt alles nichts. Auch während der Play Offs werde ich mal ein Eis essen oder

Schokolade oder mal ein Bier trinken. Man darf sich da nicht zu verrückt machen. Es geht darum,

seine persönlich beste Leistung abzurufen für den Erfolg der Mannschaft. Es ändert sich so gesehen

also nichts im Vergleich zur Vorrunde. Ich muss da keinen Schalter umlegen.

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