Inlinehockey-WM: Auch Finnland war nicht zu schlagen

Torhüter Jochen Vollmer musste sich ärgern. Das DEB-Team unterlag Finnland mit 5:7. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)Torhüter Jochen Vollmer musste sich ärgern. Das DEB-Team unterlag Finnland mit 5:7. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)
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Wie schon gegen Schweden nahm die Partie gegen Finnland einen unglücklichen Verlauf. Erneut brachte erst ein Empty-Net-Goal die Entscheidung gegen Deutschland. Suomi gewann mit 7:5 (2:1, 3:1, 0:1, 2:2).

Nach der Führung durch Thomas Greilinger zog Finnland auf 4:1 davon, beantwortete Greilingers zweites Tor mit dem 5:2. Doch die Mannschaft von Bundestrainer Georg Holzmann zeigte Moral. Florian Engel, Henrik Hölscher und Armin Wurm glichen bis zur 44. Minute (gespielt werden viermal zwölf, also 48 Minuten) auf 5:5 aus. Ein Konter in der 47. Minute brachte die Entscheidung für Finnland, das einen Treffer ins leere Tor nachlegte.

Glücklicherweise für Deutschland wurde der Modus verändert. Bislang war es so, dass die Gruppenletzten der Top-Division gegen die beiden Gruppensieger der Division I (beide Turniere werden am gleichen Ort gespielt) nach den Punktspielen eine Relegation bestreiten. Nun ist es so, dass der Verlierer des Spiels um Platz 7 nach (!) dem Turnier in die Division I absteigt und der Goldmedaillengewinner der Division I in die Top-Division absteigt. Selbst wenn es für Deutschland weiterhin schlecht läuft, absteigen kann das Team dennoch nicht, da die nächste WM in Deutschland stattfindet. Bislang musste sich das Inlinehockey-Team noch nie Sorgen machen. Ganz im Gegenteil. In den Jahren 2002, 2007, 2008 und 2009 gewann Deutschland jeweils Bronze.

Im Viertelfinale trifft Deutschland am Donnerstag auf Titelverteidiger USA, der mit fünf Titeln (zusammen mit Schweden) zudem Rekord-Weltmeister ist.

Tore: Ahosilta, Jokinen, Palotie (je 2), Lohtander – Greilinger (2), Engel, Hölscher, Wurm. Strafen: Finnland, Deutschland 3. Zuschauer: 553.


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