Ingolstadt stoppt auch die DEG

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Entsprechend forsch und mit viel Vorwärtsdrang kamen die Gäste auch ins erste Drittel. Rob Collins vergab bereits in den ersten Minuten zwei gute Möglichkeiten. Ingolstadt brauchte etwas, fand aber zunehmend über den Kampf ins Spiel. Ein Puckverlust im gegnerischen Drittel ermöglichte Düsseldorf eine Konterchance und Jason Holland nutzt diese eiskalt zum 0:1 aus. Aber die Panther kämpften und das erfolgreich. Colin Forbes glich im Nachsetzen aus (13.), Bob Wren drehte mit einem Doppelschlag innerhalb von drei Minuten das Spiel. Erst konnte er Aubin im Kasten der DEG mit einer Körpertäuschung überwinden, danach wurde er in Überzahl perfekt bedient und hatte kein Problem den Puck zu versenken. Simon Danner verkürzte kurz vor der Drittelsirene mit einem Hammer von der blauen Linie auf 2:3.

Hoffnung für die DEG zu Beginn des Mittelabschnittes. Ein frühes Powerplay sollte die Mannen vom Rhein zum Ausgleich führen, fast die kompletten zwei Minuten belagerten sie auch das Tor von Ian Gordon. Die Panther aber wieder clever genug und auf ihren Goalie war selbstverständlich Verlass. Kaum wieder komplett wirbelten sie in die andere Richtung, Joe Motzko begann jetzt auch, sich am Toreschiessen zu beteiligen (24.). Nur 22 Sekunden später war Aubin erneut geschlagen, Mathias Niederberger durfte fortan die Schoner herhalten.

Mit fortschreitender Spieldauer schienen die Gäste kein probates Mittel gegen die Schnelligkeit und Coolness der Panther zu finden. Diese hätten das Ergebnis durchaus noch höher schrauben können, Colin Forbes oder Jakub Ficenec verpassten aussichtsreich.

Spätestens nach dem 6:2 durch Petr Fical glaubte keiner der 3913 Zuschauer mehr daran, das Düsseldorf noch irgendetwas an der Niederlage hätte ändern können. Zwar traf Daniel Kreutzer in Überzahl (50.), Matt Hussey stellte kurz darauf den alten Abstand wieder her.

So schnell kann das im Eishockey gehen. Vor wenigen Wochen noch konnten die Jungs von Rich Chernomaz nicht mit dem riesigen Druck vor heimischem Publikum umgehen, Bob Wren war einer der Buhmänner im Team und wird jetzt als Magic-Wren gefeiert. In Überzahl fallen wieder Tore und nach dem düsteren Dezember herrscht in Ingolstadt nach 5 Siegen in sechs Spielen eine kleine Euphorie.

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