Ingolstadt siegt glücklich im Duell der Panther - Dritter Shutout für Waite

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Die Begegnungen zwischen Augsburg und Ingolstadt haben immer eine besondere Atmosphäre: Beide Mannschaften gehören zur Gattung Panther, man wohnt nicht weit auseinander und dann ist da noch die Sache mit dem bayerischen Derby. In der Vorbereitung traf man bereits zweimal aufeinander, trennte sich jeweils unentschieden und produzierte dabei Strafzeiten ohne Ende. Nun kamen die Gäste als aktueller Tabellenführer in die Fuggerstadt und wurde diesem Anspruch auch voll gerecht. Allerdings war der Unterschied zwischen beiden Mannschaften geringer, als im Vorfeld erwartet. Am Ende setzte sich das glücklichere Team durch.

Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Spiel, wobei die Gäste zunächst deutliche Vorteile hatten, aber sich auch keine wirklichen Chancen erspielen konnten. Dennoch war es nicht zu übersehen, dass die Hausherren nach wie vor noch Probleme im Defensivbereich haben. Dafür wirkte das erste Überzahlspiel schon koordinierter als in den bisherigen Partien. Der Schlagschuss von John Miner verfehlte das Gehäuse von Jimmy Waite nur um Haaresbreite. Knapp drei Minuten später hatten die Gäste erneut Glück, denn Francois Fortier traf aus kurzer Distanz nur den Pfosten. Besser machte es kurz darauf NHL-Star Marco Sturm auf der anderen Seite. Er fing einen Schuss von Augsburgs Steve Bancroft kurz hinter der blauen Linie ab, setzte zum Konter an und ließ Jean-Francois Labbé keine Chance. Die heimischen Panther waren nicht geschockt und in der Folge dem Ausgleich oft sehr nah, doch fehlte im Abschluss einfach das Glück.

Zu Beginn des Mitteldrittels erhöhte Ingolstadt den Druck beträchtlich und die Augsburger hatten ihre liebe Mühe, nicht weiter in Rückstand zu geraten. Schiedsrichter Richard Schütz tat ein Übriges, indem er im Gegensatz zum ersten Spielabschnitt plötzlich sehr kleinlich pfiff und so die Hausherren zweimal in Unterzahl agieren mussten. Dennoch gelang es ihnen ein um das andere Mal, die überlegenen Gegner durch kämpferische Mittel im Zaum zu halten und selbst zu mehreren guten Chancen zu kommen. Im Grunde wäre der Ausgleich inzwischen nicht unverdient gewesen. Eine weitere umstrittene Schiedsrichterentscheidung sorgte dann für den zweiten Treffer der Gäste. Während Kapitän Duanne Moeser auf der Strafbank saß, schoss der Ex-Augsburger Jakub Ficenec von der blauen Linie durch Freund und Feind hindurch und die Scheibe fand irgendwie den Weg flach in die Ecke.

In vielen Aktionen hatte dafür der Ingolstädter Torhüter das Glück auf seiner Seite. Im Schlussabschnitt setzten die Augsburger voll auf Offensive und kamen zu zahlreichen guten Möglichkeiten, aber irgendwie war an diesem Abend der Puck einfach nicht über Linie zu bringen. Am Ende ließen dann auch die Kräfte nach und so konnte Jimmy Waite bereits den dritten Shutout dieser Saison feiern. So war Ingolstadts Trainer Ron Kennedy nach der Partie auch rundum zufrieden mit seinem Team. Auch sein Kollege Benoit Laporte hatte außer der mangelhaften Chancenverwertung nicht allzu viel auszusetzen. „In der Defensive müssen wir aber noch besser werden“, erklärte er.

Tore: (0:1 / 0:1 / 0:0)

0:1 (13:41) Sturm

0:2 (38:50) Ficenec ( Sutton )

Zuschauer: 5948

Strafzeiten: Augsburger Panther 12 + 10 Brezina; Ingolstadt 12

Schiedsrichter: Richard Schütz

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