Ingolstadt siegt gegen „peinliche“ Wolfsburger

Rich Chernomaz kann auf einen perfekten Saisonstart zurückblicken - Foto: stock4pressRich Chernomaz kann auf einen perfekten Saisonstart zurückblicken - Foto: stock4press
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Pavel Gross war vor allem mit der Defensivleistung seiner Grizzlys nicht zufrieden: „Scheinbar denken bei uns einige, wir spielen in einer Bierliga. Das war absolut peinlich, langsam sollten wir als Mannschaft aufwachen, sonst geht das gewaltig schief.“

Vor allem nach den ersten zwanzig Minuten konnten die Gäste froh sein, dass viele gute bis sehr gute Möglichkeiten des ERC leichtfertig vergeben wurden und Dshunussow sich nur zweimal geschlagen geben musste. Beim 1:0 durch Gawlik wagte er sich zu weit aus seinem Kasten ins freie Feld und wurde umgehend bestraft. Wolfsburg brauchte lange, eh man sich durch Wurm oder Davis Chancen erarbeitete und nicht mehr nur reagieren musste.

Im Mittelabschnitt sahen die 3512 Zuschauer dann ein ausgeglichenes Spiel, in dem Rick Girard eine tragende Rolle zugespielt bekam. Zunächst wurde sein Treffer wegen Torraumabseits nicht gegeben (28.), nur zwei Minuten später bekam er eine 5+ Matchstrafe wegen Checks gegen Kopf und Nacken ausgesprochen. Wolfsburg mit einem druckvollen Überzahlspiel, lediglich der Puck wollte nicht ins Tor. Dabei wäre der Anschlusstreffer mittlerweile mehr als verdient gewesen. Es standen nur noch 4 Sekunden auf der Strafzeit-Uhr, die Pantherfans schwenkten schon um von Pfiffen auf Jubeln, da konnte Hospelt doch noch Gordon im Tor des ERC überwinden. Und als ob das noch nicht frustrierend genug wäre, nur 30 Sekunden darauf stand es ausgeglichen 2:2, weil Haskins nun den Dreh zum Tore Schießen gefunden hatte. Doch den Kampf - und Teamgeist der Ingolstädter darf man in dieser Saison nicht unterschätzen, die moralisch wichtige 3:2-Führung noch vor der letzten Pause erzielte Sparre nach 38 Minuten.

Die Entscheidung im letzten Drittel zu Gunsten des ERC markierte Ficenec im Powerplay, der Sieg war dabei nie in Gefahr. So war auch Rich Chernomaz zufrieden mit seinem Team, die über das gesamte Spiel hinweg als geschlossene und funktionierende Mannschaft auftraten. Die Innenbandverletzung bei Verteidiger Pettersson aus dem Köln Spiel am Freitag scheint doch nicht so schlimm zu sein, wie zunächst befürchtet. Falls dies die Untersuchungen am Montag bestätigen sollten, kann man mit einer Rückkehr des symphatischen Schweden in 3-4 Wochen rechnen.


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