Ingolstadt: Pflichtsieg gegen Duisburg - Sorge um Cameron Mann

Das Vorbereitungsprogramm des ERC IngolstadtDas Vorbereitungsprogramm des ERC Ingolstadt
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Nach zuletzt vier Punktspiel-Siegen in Folge fuhren Ingolstadts Panther mit viel Optimismus nach Frankfurt zu den ersatzgeschwächten Löwen. Doch leider setzte es eine nicht ganz unverdiente 4:5-Niederlage. Unsicherheiten in der Abwehr kosteten den Gästen den möglichen Punktgewinn bei den aufopferungsvoll kämpfenden Lions.

Dabei konnte Ingolstadt bis auf Cameron Mann komplett antreten. Mann war nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gesperrt. Gegen Duisburg konnte er, entgegen der allgemeinen Erwartung, wieder nicht auflaufen. Laut Manager Wagner wird Mann auch so lange nicht spielen, bis erstens eine genaue Diagnose gestellt sein wird und er zweitens wieder ganz hergestellt ist.

So sorgt der Stürmerstar seit Wochen für Gesprächsstoff in der Lokalpresse. Spekulationen über seinen Gesundheitszustand gipfelten zuletzt sogar in der Vermutung, dass das Karriereende von Cameron Mann bevorstünde.

Dies wird vom Vereinsarzt des ERC Ingolstadt, Dr. Stefan Triebel, vehement bestritten: „Mann steht sicher noch nicht vor dem Karriereende, allerdings sind die gesundheitlichen Probleme zweifellos gravierend. Es ist ja bekannt, dass Cameron Mann Probleme mit der Hüfte und der Wirbelsäule hat, was für einen Leistungssportler nicht gerade förderlich ist.“ Der Stürmer selbst, dem die Schmerzen nicht nur physisch, sondern auch psychisch arg zusetzen, versucht alles, um wieder gesund zu werden. Zuletzt konsultierte er sogar den FC-Bayern-Arzt Dr. Müller-Wohlfart, allerdings ohne Erfolg. Cameron Mann selbst beißt auf die Zähne und will durchhalten: „Mir ist bewusst, dass ich nicht ewig spielen kann. Allerdings bin ich mit 29 Jahren noch nicht bereit zum Aufhören.“

Auch ohne Mann reichten den Panthern am Sonntagabend gegen die Duisburger Füchse 16 starke Minuten, um die Punkte einzufahren. Tkaczuk, Higgins und Höhenleitner sorgten für einen beruhigenden 3:0-Vorsprung, der von den Hausherren vor wiederum nur 3000 Zuschauern souverän und ohne große Anstrengung bis zum Schluss verteidigt wurde. 4:2 hieß es am Ende, und das Spiel wurde unter der Kategorie „Arbeitssieg“ zu den Akten gelegt.

Während sich Trainer Kennedy sehr zufrieden zeigte, monierte Gäste-Coach Hegen, dass seine Mannen „das erste Drittel total verpennt hätten.“

Den Panthern war das sehr recht, denn nun können sie sich auf das nächste schwere Spiel bei den Eisbären Berlin konzentrieren, das bereist am Dienstag stattfindet. Und wohl wieder ohne Cameron Mann.

Tore:

1:0 (11:05) Tkaczuk (Tory, Keller)

2:0 (12:25) Higgins (Seidenberg, Ficenec)

3:0 (16:04) Höhenleitner (Tory. Melischko)

3:1 (19:53) Del Monte (Hajt, Bader)

3:2 (34:09) Dzieduszycki (Fortin)

4:2 (34:58) Holland (Valicevic, Ficenec)

Schiedsrichter: Schimm

Strafen: Ingolstadt 10 Duisburg 22 + 10 (Del Monte)

Zuschauer: 3031

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