Ingolstadt greift die Spitze anDEL kompakt

ERC Ingolstadt - Foto: Stefanie KovacevicERC Ingolstadt - Foto: Stefanie Kovacevic
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Zum Ende wurde es in Krefeld noch knapp, trotzdem konnten der ERC Ingolstadt mit 4:3 bei den Rheinländern gewinnen. Zusammen mit dem 4:2-Heimsieg am Freitag gegen die Adler Mannheim bedeutet dies die maximale Ausbeute für das letzte Wochenende. Dies zeigt sich nun auch auf der Tabelle, denn die Oberbayern sind jetzt der ärgste Verfolger von Tabellenführer Berlin, haben von den Adlern den den zweiten Tabellenplatz übernommen.

Weitere Gewinner des Wochenendes

Augsburger Panther

Was für ein Wochenende! Nach dem ersten Saison-Auswärtsdreier am Freitag bei den Hamburg Freezers (3:1) setzten die Augsburger Panther am Sonntag vor Heimpublikum noch einen drauf: Mit 5:3 (1:1/1:1/3:1) schickten die Schwaben die Gäste aus Wolfsburg nach Hause. „Ich musste mir in den letzten Tagen oft anhören, was für ein schwieriges Wochenende auf uns wartet“, erklärte Larry Mitchell, „aber keiner wollte glauben, dass jedes Wochenende schwierig ist." Und dass die Grizzlies kein leichter Gegner sein würden, war dem AEV-Coach bewusst: „Wolfsburg spielt sehr diszipliniert und das System ist nur schwer zu knacken“, so Mitchell respektvoll. Doch seine Panther haben es geschafft!

EHC München

2:1 bei den Eisbären Berlin, und ein 3:2 Erfolg nach Penaltyschiessen gegen die Düsseldorfer EG. Münchens Chefcoach Pat Cortina scheint seinen EHC wieder auf Kurs gebracht zu haben – was auch im Kampf um die Play-off-Qualifikation bitter nötig ist. „Die Mannschaft hat sich heute für eine großartige Leistung selbst belohnt", sagte EHC-Manager Christian Winkler nach der Partie in Berlin, und auch nach dem Spiel gegen die DEG konnte er nicht viel Negatives finden. Für die bayerischen Landshauptstädter heißt es nun, weiter zu arbeiten, denn die Konkurrenz um die Play-offs geben sich momentan auch nicht die Blöße.

Ohne Zweifel gehören auch die Straubing Tigers zu den Gewinnern. Fünf Punkte und das Spiel bei den Iserlohn Roosters zum 4:3 n.V.-Erfolg noch gedreht. Den Niederbayern ist die Play-off-Teilnahme fast schon nicht mehr zu nehmen.

Verlierer des Wochenendes

Hamburg Freezers

Null-Punkte-Wochenende für die Hamburg Freezers, bei 1:6-Tore. Erst die 1:3-Heimniederlage gegen die Augsburger Panther, viel mehr schmerzte aber die 0:3-Niederlage gegen den Anschutz-Bruderklub Eisbären Berlin. In der aktuellen Spielzeit konnten die Hanseaten keines der vier Spiele gegen den Meister für sich entscheidend. „Es ist eigentlich ganz einfach – wenn man keine Tore schießt, kann man nicht gewinnen. Wir müssen mehr Pucks zum Tor bekommen und brauchen in solchen Situationen dann unsere Schlüsselspieler.“, haderte Freezers-Chefcoach Benoit Laporte nach der Partie in Berlin. Auf den Punkt brachte es aber Hamburgs Verteidiger Patrick Köppchen: „Wir müssen uns das Glück mal wieder erarbeiten, dazu haben wir bereits am kommenden Wochenende die Chance. Panik nach einem Null-Punkte-Wochenende ist wohl das schlechteste aller Mittel."

Krefeld Pinguine

Erneut zwei Niederlagen für die Rheinländer. Und mit Verlaub, so langsam schwindet die Hoffnung, dass der letztjährige Halbfinalist überhaupt die Play-offs erreicht. Die Pinguine weiter im freien Fall. Zwar konnten sie in einigen der letzten Spieltage halbwegs überzeugen, aber was nutzen vereinzelt Siege, wenn die Rheinländer nicht mal eine Sieges-Serie starten können, zumal sich gerade im unteren Tabellendrittel so langsam die Spreu vom Weizen trennt. Krefelds Coach Rick Adduono hat zwar das Vertrauen des KEV-Aufsichtsrats, die Frage ist nur, wie lange noch.


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