Ingolstadt gewinnt Kellerduell

Das Vorbereitungsprogramm des ERC IngolstadtDas Vorbereitungsprogramm des ERC Ingolstadt
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Die neue Saturn-Arena in Ingolstadt hat am Dienstag im Kellerduell gegen Freiburg den ersten Sieg des heimischen ERC erlebt. Mit einem knappen 3:2 (2:0, 1:1, 0:1) setzten sich die Gastgeber vor 2.085 Zuschauern gegen die Wölfe durch.

„Der Sieg von Ingolstadt geht in Ordnung“, bekannte Gästetrainer Thomas Dolak nach der Partie und machte das vor allem an Mängeln in seiner Mannschaft fest: „Wir waren die ersten zwei Drittel sehr passiv. Ingolstadt war lauffreudiger und kämpferisch besser. Wenn wir kämpfen, holen wir auch einen Punkt.“



Tatsächlich hatte es erst in den letzten zwanzig Minuten der nicht gerade hochklassigen Partie den Anschein, dass Freiburg noch eine Chance witterte und auch den 2:3-Anschlusstreffer durch Vladim Slivchenko markierte. Dabei war Ingolstadt bereits durch Tore des Arbeiters Mike Stevens (4.), von Sean Tallaire (18.) und einem Shorthander durch Terry Campbell (33.) mit 3:0 in Führung gegangen, ehe Dany Bousquet in der 35. Minute zum ersten Mal für die Breisgauer getroffen hatte.



"Gut für’s Selbstvertrauen"

Am Ende reichte im Gegensatz zum letzten Heimspiel gegen Kassel, der Eröffnungsparty der Arena, diesmal den Ingolstädtern die eigene Cleverness, um die drei Punkte einzufahren. Spürbare Erleichterung deshalb auch beim Pantherdompteur Ron Kennedy, der bei einer Niederlage mehr in die Kritik geraten wäre: „Ich bin ziemlich zufrieden, wir haben heute viel besser gespielt. Der Sieg war gut für unser Selbstvertrauen.“

Einziges „Opfer“ der Wölfe wurde somit Justin Harney, der in der 46. Minute kurz in die Kabine musste, um ein Cut am linken Ohr behandeln zu lassen. Nach ersten Informationen wurde er mit drei Stichen genäht. Der Verteidiger biss danach aber wieder auf die Zähne und stand seinen Teamkollegen im erfolgreichen Kampf um den ersten Heimdreier der Saison zur Seite.



Mit dem Sieg gegen Freiburg konnte Schlusslicht Ingolstadt zwar mit nunmehr sieben Punkten zu dem Tabellennachbarn aufschließen, aber noch nicht an den Wölfen, die immerhin den vierterfolgreichsten Angriff der Liga haben, vorbeiziehen. fc