Ingolstadt freut sich aufs Viertelfinale – Playoffderby gegen Nürnberg

Das Vorbereitungsprogramm des ERC IngolstadtDas Vorbereitungsprogramm des ERC Ingolstadt
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Das große Feiern war gestern in der Saturn-Arena in Ingolstadt angesagt. 4681 Zuschauer in der ausverkauften Halle bejubelten ihr Team, das relativ sicher den Einzug in die Playoff-Runde geschafft hatte. Und als nach einiger Wartezeit dann auch der erste Gegner feststand, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Fast alle Fans hatten sich die Ice Tigers aus Nürnberg gewünscht, und um 21.30 Uhr stand endgültig fest, dass es zu diesem Lokalderby kommen wird. In ihrer derzeitigen Hochform ist es den Ingolstädter Panthern durchaus zuzutrauen, dass sie die Nachbarn aus Franken aus dem Rennen werfen. Das sieht Trainer Ron Kennedy genauso: „Wir haben großes Selbstvertrauen. Cameron Mann wird am Mittwoch wieder spielen und mit etwas Glück können wir bald wieder auf Ken Sutton zurückgreifen, dessen Berufungsverhandlung (12 Spiele Sperre) am Dienstag stattfinden wird. Wir sind bereit für die Playoffs!“



Eishockey wurde am Sonntagabend in Ingolstadt übrigens auch gespielt, allerdings geriet dies eindeutig zur Nebensache. Schließlich stand die Playoff-Teilnahme beider Teams schon lange fest. Sowohl die Panther als auch die Eisbären aus Berlin, immerhin souveräner Spitzenreiter, traten mit viel Ersatz an und hatten augenscheinlich das Ziel, sich nicht weh zu tun. So absolvierten sie eine Art Freundschaftsspiel und vermieden tunlichst jeglichen Körperkontakt. Einzig Mike Stevens auf Ingolstädter Seite schien den Sinn dieses Spieles missverstanden zu haben, als für bei einen Stock-Check die einzige Strafzeit der gesamten Begegnung kassierte.

Nach der Ingolstädter 2:0-Führung legten die Berliner einen Zahn zu und kamen prompt zum Anschlusstreffer durch Felski. Als dann allerdings Mondt nur vier Minuten später das 3:1 erzielte, stellten die Gäste ihre Bemühungen endgültig ein. Beide Teams veranstalteten ein reines Schaulaufen, das nur durch das 4:1 (Ast) eher zufällig unterbrochen wurde. Die Fans beider Mannschaften störte dies jedoch in keiner Weise, sie sangen unaufhörlich und feierten sich selbst.

Bereits am Mittwoch beginnt dann für die Panther wieder der Ernst des Eishockeylebens: Es steigt die erste von maximal sieben Begegnungen mit den Nachbarn aus Nürnberg. Da wird es dann gehörig zur Sache gehen. Die Zeit des Schaulaufens ist endgültig vorbei. (an)


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