Ingolstadt: Formbarometer steigt - Nach 7:2 gegen Augsburg wieder Zweiter

Das Vorbereitungsprogramm des ERC IngolstadtDas Vorbereitungsprogramm des ERC Ingolstadt
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Im bayerisch-schwäbischen Derby standen sich der ERC

Ingolstadt und die Augsburger Panther gegenüber. Augsburg trat mit einem

Minikader von nur einem Torwart und 15 Spielern in der ausverkauften Saturn

Arena an. Bei Ingolstadt fehlten die Stürmer Björn Barta, Matt Higgins und

Cameron Mann.

Beide Kontrahenten hatten zunächst Probleme in die Partie zu

finden. Das 0:1 in der 10. Minute tat dem Spiel gut. Yanick Dubé war es, der

bei vier gegen vier mit einem schnellen Antritt die zu passiven ERC Verteidiger

stehen ließ und ohne lange zu fackeln die Scheibe ins Netz wuchtete. Jimmy

Waite im Kasten der Donaustädter war chancenlos. Der AEV machte weiter Druck

und wollte ein weiteres Tor erzwingen, doch den Hausherren gelang es bald, sich

aus der Umklammerung zu lösen. Sie kamen ihrerseits zu hochkarätigen Chancen.

Rolf Wanhainen hielt seine Farben mit zwei Glanzparaden im Spiel. In der 14.

Minute hatte er jedoch gegen Jakob Ficenec das Nachsehen. Der Tscheche traf aus

kurzer Distanz zum verdienten Ausgleich. Fortan übernahm der ERC das Kommando

auf dem Eis. Florian Keller hätte in der 20. Minute nach toller Vorarbeit von

Christoph Melischko die Führung erzielen müssen, traf allerdings das Tor nicht.

Zu Beginn des Mitteldrittels machten die Oberbayern dort

weiter, wo sie aufgehört hatten. Der Druck auf die Schwaben machte sich

bezahlt, in der 22. Minute schoss Rob Valicevic von der blauen Linie aufs Tor,

John Tripp brachte die Kelle dazwischen, 2:1 für den ERCI. Augsburg brachte

sich durch zahlreiche Strafzeiten selbst aus dem Spiel. Zwar gelang in

Unterzahl der äußerst glückliche Ausgleich (28.) durch Craig Darby, doch die

Antwort des Gastgebers folgte nur eine Minute später. Jakub Ficenec schoss im

Powerplay die Scheibe durch Freund und Feind hindurch flach ins Tor. Die

Ingolstädter Panther blühten richtig auf. In der 30. Minute nahm Florian Keller

einen langen Pass von Michael Bakos dankend an und marschierte unbedrängt auf

Rolf Wanhainen zu, lies dem Torsteher keine Chance, 4:2. Nachdem John Tripps

5:3 wegen Torraumabseits nicht gegeben wurde nahm er in der 37. Spielminute

erneut Maß und hämmerte einen Schlagschuss ins Gehäuse. Es kam noch schlimmer

für die Augsburger Rumpftruppe, als Doug Ast in der 38. Minute völlig frei vorm

Tor stand und das 6:2 markierte.

Der Schlussabschnitt bot nur wenige sportliche Highlights.

Ingolstadt musste nichts mehr tun und die Augsburger Panther kämpften tapfer

weiter, zu einem Anschlusstreffer reichte es nicht mehr. Dafür handelten sie

sich noch weitere Strafzeiten ein. In der 57. Minute gelang dem erneut sehr

engagiert spielenden Florian Keller in Überzahl das 7:2. Zwei Minuten vor dem

Ende fand ein weiterer Treffer von Daniel Tkaczuk wegen Torraumabseits keine

Anerkennung. So blieb es beim 7:2, damit rückte der ERCI wieder auf den zweiten

Tabellenrang vor. (TR)

Tore:

09:01   0:1            Y.Dubé (T.Brigley)

13:44   1:1             J. Ficenec (D.Tkaczuk)

21:58   2:1             J.Tripp

(J.Tory, R.Valicevic)

27:18   2:2             C.Darby

(K.Bolibruck)

28:52   3:2             J.Ficenec

(D.Ast, G.Goodall)

29:45   4:2             F.Keller (M.Bakos, Y.Seidenberg)

36:51   5:2             J.Tripp

(J.Tory, R.Valicevic)

37:46   6:2             D.Ast

(M.Waginger, G.Goodall)

56:02   7:2             F.Keller (J.Holland, D.Tkaczuk)

Strafen:

ERC Ingolstadt 14 Min. 

Augsburger Panther 61 Min.

Zuschauer: 4815

Schiedsrichter: Alfred  Hascher

 

 


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