Ingolstadt erarbeitet sich Derbysieg

Das Vorbereitungsprogramm des ERC IngolstadtDas Vorbereitungsprogramm des ERC Ingolstadt
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Der ERC Ingolstadt konnte mit einem 5:3 (2:1, 3:1, 0:1) gegen die Augsburger Panther im oberbayerisch-schwäbischen Derby in der mit 4.681 Zuschauern ausverkauften Saturn-Arena am Freitagabend den Aufwärtstrend auch nach der Deutschland-Cup-Pause fortsetzen. Die schwach in die Saison gestartete Truppe von Coach Ron Kennedy kommt damit den PlayOff-Rängen immer näher.



Die Gäste erwischten allerdings den besseren Start in die Partie. Nachdem Andrej Strakhov bereits zwei Einschussmöglichkeiten vergeben hatte, musste Ingolstadts Goalie Jimmy Waite in der 6. Minute zum ersten Mal hinter sich greifen. Manuel Kofler vollstreckte im Nachschuss, Francois Fortier hatte nur den Pfosten getroffen. Doch Ingolstadt konnte die anfängliche optische Überlegenheit Augsburgs noch vor der ersten Pause auf der Anzeigetafel ad acta legen. Brad Burym (10.) mit einem unwiderstehlichen Kracher und Niki Mondt, der ein mustergültiges Zuspiel von Jakub Ficenec verwertete (17.), gaben der Partie frühzeitig mit einer konsequenten Chancenauswertung die Wende.



Schmeichelte dieses Zwischenergebnis nach zwanzig Minuten noch den Gastgebern, glänzten diese danach mit einer beeindruckenden Powerplay-Ausbeute. Jakub Ficenec (27.) sowie die befreit aufspielenden Cameron Mann (29.) und Doug Ast (33.) schraubten den Zwischenstand auf 5:1 und sorgten so in Serie bei numerischer Überlegenheit für die Vorentscheidung. Der zweite Augsburger Treffer durch Duanne Moeser – ebenfalls im Powerplay (39.) – war bereits zu diesem Zeitpunkt nur noch ein Tropfen auf den heißen Stein in der Saturn-Arena, wo die heimischen Fans inzwischen in Sachen Lautstärke das Kommando übernommen hatten. „Dieses Drittel war wichtig, wir haben sehr gut gespielt“, freute sich Ron Kennedy später bei seiner Spielanalyse.



Augsburg startete danach zwar mit Schwung in den Schlussabschnitt, Zählbares sprang dabei aber nur in der 52. Minute durch den agilen Andrej Strakhov heraus. Der Unmut über eine weitere Auswärtsniederlage auf fremden Eis spiegelte sich in der Schlussphase auch auf den Gästerängen wieder, als einige Gegenstände auf die Flugbahn geschickt wurden.



Freude pur herrschte dagegen im Ingolstädter Lager. Rund ein Jahr musste man auf einen Sieg gegen die Panther-Rivalen aus Augsburg warten. Neue Erfahrungen sammelten so auch manche DEL-Neulinge auf Seiten des ERC. Trainer Ron Kennedy, der von einem Arbeitssieg sprach, meinte nach der Partie: „Die neuen Spieler wissen jetzt, was ein Derby bedeutet.“



Auch ohne die neu erfahrenen Derbygefühle muss sich Ingolstadt am Sonntag wieder auf heimischem Eis beweisen. Die Frankfurt Lions geben dann in der Saturn-Arena ihre Visitenkarte ab. Ron Kennedy, der für die Erfolgsserie seiner Truppe mit fünf Siegen in den letzten sechs Spielen das neue Selbstvertrauen verantwortlich macht, warnt: „Frankfurt ist ein schwerer Gegner.“ fc


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