Ingolstadt: Die Stimmung steigt

Das Vorbereitungsprogramm des ERC IngolstadtDas Vorbereitungsprogramm des ERC Ingolstadt
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Selbst die größten Optimisten in Ingolstadt tun sich schwer, an der vergangenen Spielzeit etwas Positives zu finden: Das Team verpasste erstmals seit fünf Jahren die Play-off-Runde. Trainer (Kennedy), Co-Trainer (Bartman) sowie Manager Wagner wurden im November entlassen. Mike Krushelnyski, mit viel Vorschusslorbeeren aus Kanada an die Donau gekommen, war ähnlich erfolglos wie sein Vorgänger und ist schon wieder über den großen Teich entschwunden.

Völlig überraschend zauberte das Management der Panther Erfolgscoach Benoit

Laporte (zuvor Nürnberg) als neuen Trainer aus dem Hut. Daneben wurde Nationalspieler Tobias Abstreiter als sportlicher Leiter installiert. Doch deren Anfänge gestalteten sich ziemlich unglücklich: Während Topscorer Vince Bellissimo Ingolstadt in Richtung Finnland verließ, sprangen einige vermeintliche Neuzugänge in letzter Sekunde wieder ab.

Inzwischen hat allerdings gedämpfter Optimismus in Ingolstadt Einzug gehalten. Nicht zu Unrecht, wenn man sich den Kader für die kommende Saison betrachtet.

Während es im Tor (Waite und Vogl) keine Änderung gab, wurde die Verteidigung quantitativ und, zumindest auf dem Papier, auch qualitativ stark verbessert. Die Neuen in der Abwehr sind:

-Bruno St. Jaques (Kanada), der in den letzten Jahren zwischen AHL und NHL gependelt ist. Immerhin 67 NHL-Einsätze sprechen für die Qualitäten des 27-Jährigen.

-Sasa Martinovic (Krefeld): Der Allgäuer gilt mit seinen 23 Jahren und 189 DEL-Spielen immer noch als hoffnungsvolles Talent.

-Allan Rourke (Kanada) spielte zuletzt neben der AHL auch bei den Edmonton Oilers und den New York Islanders. Das sollte als Empfehlung für Ingolstadt genügen.

-Tobias Draxinger (Berlin): Der gebürtige Münchner hat sich in den letzten Jahren in der DEL etabliert und hat mit seinen 23 Jahren sicher noch Potential nach oben.

-Stephan Daschner (Straubing) stammt aus Ingolstadt und ist über Landshut und Straubing wieder in seine Heimat zurückgekehrt. Der 19-Jährige gilt als sehr talentiert und dürfte eine große Zukunft vor sich haben.

Daneben kann Trainer Laporte in der Verteidigung auf die bewährten Kräfte Michael Bakos, Jakub Ficenec und Jason Holland zurückgreifen.

Kein Wunder, dass die Panther-Fans bei dieser hochkarätigen Abwehr ihren Optimismus wieder gefunden haben.

Ähnlich gut sieht es mittlerweile bei den offensiven Kräften aus, wo in den vergangenen Tagen einige namhafte Neuzugänge bekannt gegeben wurden. (Fortsetzung folgt)

DEL PlayOffs

Montag 22.04.2019
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