In Duisburg geht es weiter

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Die Stimmung war trotz der Niederlage nicht schlecht. Sie konnte gar nicht schlecht werden, nachdem Bülent Aksen, der Marketingleiter des EV Duisburg, bereits vor dem Niederrhein-Derby gegen die Krefelder Pinguine erklärte: „Beim EVD geht es weiter.“ Kein Umzugsgeplänkel hier, kein „Wer weiß, was passiert“ dort. Und EVD-Hauptgesellschafter Ralf Pape erklärte: „Wir haben sehr positive Sponsorengespräche geführt. Die müssen noch zum Abschluss gebracht werden, aber wir können optimistisch sein“, so der oberste Fuchs.

Dann gab es noch zwei Personalien. Die eine ist definitiv: Richard Mueller, die Leihgabe der Eisbären Berlin, kehrt nach nur acht Spielen wieder in die Bundeshauptstadt zurück. Nach der Verletzung von Denis Pederson forderte der zweifache Deutsche Meister seinen Angreifer wieder an. Die andere Personalie ist noch ein Gerücht – und heißt Alexander Seliwanow. Der Stürmer steht zwar noch bei den Pinguinen unter Vertrag, ist aber suspendiert. „Derzeit ist er kein Thema für uns“, sagte Pape, schloss aber nicht aus, dass er, wenn sein Kontrakt in Krefeld gelöst wird, er ein Thema für die Saison 2008/09 beim EVD wird. „Schließlich endet die DEL-interne Wechselfrist am Ende des Jahres“, so Pape.

Auf dem Eis ging es mit der Duisburger Führung los, aber wie so oft in dieser Saison, schlugen die Füchse sich selbst. „Wir haben doch acht Tore gemacht“, schüttelte EVD-Trainer Peter Draisaitl den Kopf. Denn kurz nach dem 1:0 von Artjom Kostyrev legte Duisburgs Verteidiger Petri Liimatainen für Lynn Loyns auf, der den Puck aus nächster Nähe hinter Lukas Lang unterbrachte. Wo Schiri Willi Schimm da die Krefelder Assistenten Roland Verwey und Sasa Martinovic ausgemacht hat, bleibt sein Geheimnis. Doch heutzutage reicht es in der DEL ja, nach dem Spiel einen Korrekturzettel für die Torstatistik beim Unparteiischen „einzureichen“ und schon ist alles geändert. Merke also: Statistik ist nur Schall und Rauch.

Jedenfalls legte Krefeld durch zwei Tore von Ryan Ramsay nach, ehe der EVD im Mittelabschnitt zur Aufholjagd ansetzte – zunächst mit Erfolg. Igor Alexandrov fälschte einen Liimatainen-Schuss zum 2:3 ab; fünf Minuten später schloss Adam Courchaine einen Unterzahlkonter zum 3:3 ab. Alles gut? Nicht allzu lange. Beim 3:4 griff Christian Rohde daneben, beim 3:5 bekamen seine Vorderleute trotz mehrerer Gelegenheiten nicht den Puck aus der Gefahrenzone. Justin Cox fälschte einen Schlenzer von Ray DiLauro (Foto) im Schlussabschnitt zum 4:5 ab. Duisburg machte noch einmal Druck, hatte den erneuten Ausgleich auf dem Schläger, schaffte das 5:5 aber nicht mehr. „Wir hatten in dieser Phase das Glück des Tüchtigen“, sagte Krefelds Coach Jiri Ehrenberger. „Für die Zuschauer war es ja spannend, für uns Trainer war das nicht so gut.“ Einfach ausgedrückt: Viele Tore, Rangeleien, die zu einem Derby gehören – aber Eishockey auf technisch limitiertem Niveau.

Tore: 1:0 (2:57) Kostyrev (Oravec, DiLauro/4-4), 1:1 (3:22) Loyns (Verwey, Martinovic/4-4), 1:2 (7:39) Ramsey (Hager, Maloney), 1:3 (16:32) Ramsey (Maloney, Huebscher), 2:3 (20:21) Alexandrov (Liimatainen, Kozhevnikov/5-4), 3:3 (25:59) Courchaine (Högardh, Hilpert/4-5), 3:4 (31:09) Verwey (Pietta, Loyns), 3:5 (32:49) Andrews (Verwey, Loyns), 4:5 (50:45) Cox (DiLauro, van Ballegooie). Strafen: Duisburg 14, Krefeld 22. Zuschauer: 2896. (the / Foto: City-Press)

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