Im dritten Versuch der erste ErfolgHannover - Hamburg 0:4

Jerome Flaake erzielte das dritte Tor der Hamburger. (Foto: Sebastian Sendlak - www.stock4press.de)Jerome Flaake erzielte das dritte Tor der Hamburger. (Foto: Sebastian Sendlak - www.stock4press.de)
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Sie kamen mit der sichersten Abwehr nach Hannover und sie zeigten, warum das so ist. Mit einer kompromisslos einsteigenden Defensive kauften die Freezers, die 200 Prozent motiviert wirkten, den Angriffsbemühungen den Scorpions den Schneid ab und hatten dabei Glück, dass es nach dem optisch überlegen geführten ersten Drittel bereits 0:2 stand. Torschützen waren Robert Collins (5.) und Brandon Reid (13.) Bei beiden Toren chancenlos war Thomas Greiss, der wieder bei den Scorpions zwischen den Pfosten stand. Geplant war eigentlich ein Einsatz von Dmitri Pätzold, aber dieser musste sich dem Diktat einer Grippe beugen.

Im zweiten Drittel zeigten sich die Scorpions den Freezers ebenbürtig. Mit Kampfkraft wurden die Gäste zurückgedrängt und sich einige Chancen erarbeitet, wobei es bei drei Überzahlspielen besonders schwer für die Freezers wurde.  Besonders Scorpions-Kapitän Sascha Goc hatte dabei mit seinen mächtigen Schlagschüssen mehrfach Pech. Allerdings fand Goc auch mit Dimitrij Kotschnew einen würdigen Gegner vor, der immer wieder prächtig reagierte und sein Team in dieser kritischen Phase im Spiel hielt.

Das dritte Drittel gab dann das Bild ab, welches sich abzeichnete. Hannover wollte mit aller Macht den Anschlusstreffer, die Freezers lauerten auf Konter.  Bis zur 51. Minute blieb die Begegnung spannend, dann machten es die Hamburger im Schnellverfahren. Erst setzte sich Jerome Flaake (52.) zum 0:3 durch, dann versetzte der Ex-Hannoveraner und eventuelle Scorpions-Neuzugang, Thomas Dolak (54.), mit seinem Tor den Hausherren die Todesstoß.   Zwar gab es in der letzten Minute noch einmal Stimmung, als Matt Pettinger und Eric Regan aufeinander stießen und zusammen 28 Strafminuten sammelten, am Endstand gab es nichts mehr zu rütteln. Nüchtern sah es Scorpions-Defender Maris Jass: „Das war ein schweres Spiel für uns. Heute war die Hamburger einfach motivierter als wir.“

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