Im dritten Anlauf: Eisbären Berlin schlagen Straubing TigersBerlin - Straubing 3:2 n.P.

Verwandelte den entscheidenden Penalty - Mark Bell - Foto © Ice-Hockey-Picture-24Verwandelte den entscheidenden Penalty - Mark Bell - Foto © Ice-Hockey-Picture-24
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In den bisherigen zwei Partien gegeneinander mussten die Berliner immer als Verlierer (1:3; 2:4) das Eis verlassen. „Straubing tritt sehr kompakt und entschlossen auf. Gegen Berlin legen sie immer noch eine Schippe drauf. So wie eigentlich jedes Team, das gegen uns spielt“, sagte Eisbären-Cheftrainer Jeff Tomlinson auf die Frage, warum sich die Eisbären gegen Straubing immer recht schwer tun.

Auch im dritten Spiel hatten die Berliner alle Mühen, konnten aber diesmal als Sieger – wenn auch knapp - das Eis verlassen.

Munter ging es in dem Topspiel (zumindest mussten die Zuschauer zu dem Spiel  für die Tickets etwas tiefer in die Tasche greifen) zur Sache. Die 14.200 Zuschauer in der ausverkauften o2World bekamen in Durchgang eins zwar keine Tore zu sehen, aber dafür ging es handfest zur Sache: Eisbär Shawn Lalonde und Tiger Jordan Hendry mussten im Anschluss an eine Auseinandersetzung bereits nach etwas über sieben Minuten mit einer großen Strafe unter die Dusche. Für Lalonde war dies die dritte Spieldauer und ist somit für das nächste Spiel am Montag in Düsseldorf gesperrt.

Nach dem Seitenwechsel wurde aber auch Zählbares produziert. Casey Borer (30.) und Kristopher Sparre (48.) brachten die Hausherren mit zwei Toren in Front, aber Straubing glich mit einem Doppelschlag in der 53. Spielminute aus. Nach einer torlosen Verlängerung sicherte Mark Bell dem Titelverteidiger vor ausverkauftem Haus den ersten Saisonsieg gegen die Niederbayern. Somit verloren die Berliner auch in ihrem zwölften Heimspiel in Folge nicht nach 60 Minuten.

Gute Nachrichten kommen auch aus dem Eisbären-Lazarett. So hat Torhüter Rob Zepp schon signalisiert, dass er bald wieder in das Spielgeschehen eingreifen will. Sebastian Elwing, der im Spiel sowie im Penaltyschießen eine souveräne Leistung zeigte, könnte dann wieder ins zweite Glied rücken. Die Eisbären müssen am 30.Dezember nach Düsseldorf zur DEG, am kommenden Freitag spielen sie beim EHC Red Bull München.


Tore: 1:0 Casey Borer (29:43/PP1), 2:0 Kristopher Sparre (47:23), 2:1 René Röthke (52:24), 2:2 Sandro Schönberger (52:54), 3:2 Mark Bell (SO)
Zuschauer: 14.200 (ausverkauft)

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