Ice Tigers: Zweite Niederlage nach der Länderspiel-Pause

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Auch im zweiten Spiel nach der Skoda-Cup Pause

konnten die Sinupret Ice Tigers nicht an ihre alte Form anknüpfen, die sie bis

auf Platz 3 der DEL-Rangliste nach vorne brachte. Dem 3:6 vom vergangenen

Dienstag in Berlin folgte heute eine 3:5-Niederlage gegen die Hannover

Scorpions auf eigenem Eis.


Ähnlich wie in Berlin waren die Ice Tigers auch gegen die Scorpions oftmals

einen Schritt zu spät am Ort des Geschehens, so dass die Niedersachsen

letztendlich, ohne bis an ihre Grenzen gehen zu müssen, die drei Punkte mit

nach Hause nehmen konnten und weiterhin von der direkten Playoff-Qualifikation

träumen dürfen.


Schon zu Beginn war den Ice Tigers die fehlende Frische bei drei

Überzahlsituationen – davon 104 Sekunden mit zwei Mann mehr – anzumerken. Kaum

zwingende Aktionen, dagegen viele Ungenauigkeiten prägten schon in dieser Phase

das Nürnberger Spiel. Besser machten es die Gäste, die gleich ihr erstes

Powerplay in eine 1:0-Führung ummünzten. Mondt war zur Stelle. Vier Minuten

später dann doch das 1:1, als Pollock mal wieder in Überzahl erfolgreich war.

Sein 21. Saisontreffer, Snells DEL-Rekord für Verteidigertore steht bei 22.


Im zweiten Drittel dasselbe Bild, wobei die Ice Tigers mehr und mehr abbauten,

wohl eine Folge des harten Trainings während der Länderspielpause. Robitailles

2:1 – ebenfalls in Überzahl – war jedenfalls nicht überraschend.


Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts hätte Martin Jiranek bei einem

Unterzahl-Break ausgleichen können, scheiterte aber an Alex Jung. Danach ging

es schnell, Bekar und Dolak besorgten die Vorentscheidung und erhöhten auf 4:1.

Dass es am Ende doch noch einmal kurzzeitig spannend wurde, lag mehr an den

Scorpions selbst als an Nürnbergs Stärke. Zunächst ließ sich Jung von einem

harmlosen Periard-Schuss von der Mittellinie bezwingen, danach foulte Bekar

völlig unnötig Nürnbergs Keeper Labbé. Diese Überzahl nutzte Swanson zum 3:4.

Den Schlusspunkt setzten dann aber doch wieder die Gäste, Eric Schneider traf

45 Sekunden vor Spielende zum 5:3-Endstand.


Gästetrainer Hans Zach, dessen Team während der Länderspielpause einige freie

Tage genießen durfte, war sichtlich zufrieden: „Wir sind mit zwei sehr guten

Spielen aus der Pause gekommen und haben wie in Ingolstadt auch heute gut gearbeitet.

Am Anfang hatten wir etwas Glück, die Unterzahlsituationen zu überstehen, und

auch am Ende ist es noch einmal spannend geworden, so ist eben Eishockey.“ Nur

die Matchstrafe gegen Eric Nickulas, der schon im ersten Drittel Nürnbergs

Periard per überharten Bandencheck verletzte, dürfte den Tölzer geärgert haben.


“Wir haben in der Pause sehr hart gearbeitet und die Beine waren entsprechend

schwer. Aber das soll keine Ausrede sein. Wenn man im ersten Drittel drei 5-3

Situationen nicht verwerten kann, wird man in dieser Liga kaum ein Spiel

gewinnen. Hannover war besser organisiert, wir haben gekämpft, aber ohne Kopf

und nicht intelligent genug“, analysierte Benoit Laporte die Partie.


Tore:

0:1 (09.06) Schlegel (Robitaille) 5:4

1:1 (13.56) Pollock (Jiranek, Fical) 5:4

1:2 (30.55) Robitaille (Schlegel, Röthke) 5:4

1:3 (40.57) Bekar (Robitaille, Schlegel) 5:4

1:4 (45.20) Dolak (Tapper, Schneider)

2:4 (56.07) Periard

3:4 (57.47) Swanson (Laflamme, Brennan) 6:4

3:5 (59.15) Schneider (Dolak, Lambert) 5:4


Strafen: Nürnberg 24 min. – Hannover 27 min. plus 10 min. Bekar plus Match

Nickulas

Zuschauer: 6034

Schiedsrichter: Aumüller



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