Ice Tigers: Zwei Punkte gegen Eisbären - 3:2 n.P.

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Lesedauer: ca. 2 Minuten

Nach tollem Kampf haben die ersatz- und grippegeschwächten Nürnberg Ice Tigers

am Donnerstagabend zwei Punkte gegen die Eisbären Berlin verbuchen können. Der

3:2-Sieg nach Penaltyschießen gegen den direkten Mitkonkurrenten war ein

wichtiger Schritt in Richtung Heimrecht in der ersten Playoff-Runde.


Dabei begann die Partie für die Poss-Truppe alles andere als gut. Von Beginn an

waren die Berliner – auch durch zwei Nürnberger Strafzeiten unterstützt -

optisch überlegen. Dies nutzte Neuzugang Nathan Dempsey in der 9. Minute zum Führungstreffer.

Sein Flachschuss wurde allerdings für den auch heute wieder starken Adam

Svoboda von Nürnbergs Topscorer Yan Stastny unglücklich unter die Latte abgefälscht.

Trotz diesem Lapsus war die Führung der Berliner nach den ersten 20 Minuten

absolut verdient, agierten die Ice Tigers doch sehr zurückhaltend.


Dies änderte sich im Mittelabschnitt. Zwar dominierten die Gäste erneut die

ersten Minuten, aber mit zunehmender Spieldauer kämpften sich die arg

dezimierten Nürnberger mehr und mehr in die Partie. In der 28. Minute war es

dann der agile Brad Tapper, der nach einem Alleingang von Greg Leeb aus spitzem

Winkel Olaf Kölzig zum Ausgleich überwinden konnte. Zuvor war Leeb bei seinem

Alleingang von Walser mit einem „ganz brutalen Stockschlag“ (O-Ton

Premieremoderator Harry Birk) behindert worden. Nun hatten auch die Gastgeber

Chancen sogar in Führung zu gehen, aber bis zur 38. Minute blieb es beim

1:1-Unentschieden. Dann überraschte Björn Bombis nicht nur die

Premiere-Kameras, sondern auch Eisbären-Keeper Kölzig mit einem verdeckten

Drehschuss ins kurze Eck – 2:1.


Im Schlussabschnitt, in dem jetzt wieder die Berliner mehr am Drücker waren,

sah es lange Zeit nach einem Drei-Punkte Erfolg der Ice Tigers aus. Erst 41

Sekunden vor Spielende überwand Stefan Ustorf nach feinem Ableger von Erik Cole

Svoboda zum späten Ausgleich. Alles in allem sicher nicht unverdient, auch wenn

ein so später Treffer immer als glücklich zu bezeichnen ist. Im

anschließenden Penaltyschießen gelang den Ice Tigers das Kunststück "Olie

the goalie" gleich dreimal zu überwinden, während die Eisbären nur zwei

ihrer Versuche erfolgreich abschlossen. Nachdem Leeb und Tapper trafen, war es

Yan Stastny, dem Pechvogel beim ersten Gegentreffer, vorbehalten für den

Zusatztreffer zu sorgen. Unglaublich souverän verwandelte er gegen den NHL-Star.


Kölzig, der bei dem Nationalmannschafts-Turnier in Ungarn erstmals so richtig

Erfahrungen mit dem Penaltyschießen sammelte, war auch beeindruckt: "Stastny

hat einen tollen Move gemacht und ein Supertor geschossen." Für Stefan

Ustorf war es ein Spiel "auf Playoff-Niveau", das in "beide

Richtungen hätte ausgehen" können. Die Ice Tigers, die weiterhin auf ihr

wichtiges Sturmtrio Vasiljevs (Schulter), Martinec (Gehirnerschütterung und

Sperre) und Green (Leiste) verzichten mussten, konnten ob dieser Ausfälle vor

allem kämpferisch überzeugen. Vasiljevs trainiert zudem seit Dienstag wieder

voll mit und könnte in einem der beiden Spiele gegen Iserlohn am Sonntag oder

Dienstag eventuell sein Comeback feiern.


Tore:

0:1 (08.00) Dempsey (Fairchild, Heins) 5:4

1:1 (27.57) Tapper (Leeb, Trepanier)

2:1 (37.29) Bombis (Firsanov, Barz)

2:2 (59.19) Ustorf (Cole, Beaufait)

3:2 (60.00) Stastny (Penalty)


Strafen: Nürnberg 12 min. - Berlin 18 min.

Zuschauer: 4552

Schiedsrichter: Dimmers


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