Ice Tigers: Zwei Doppelschläge zähmen Huskies

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Die Ice Tigers gewannen gegen zähe Kassel Huskies aufgrund zweier Doppelschläge. Die Nordhessen spielten zunächst diszipliniert gegen Nürnberger, die sich nach Meinung ihres Trainers Andreas Brockmann anfangs zu sehr mit spielerischen Mitteln gegen den Tabellenletzten durchsetzen wollten. Bei ihrem Führungstreffer hatten die "Schlittenhunde" allerdings auch Glück. Leask fälschte eine Hereingabe von Damon vor das Tor von Ehelechner unglücklich ins eigene Gehäuse ab, Ehelechner war machtlos.



Im Mitteldrittel besannen sich die Franken dann auf ihre Kampfstärke und erhöhten den Druck auf das diesmal von Ritter gehütete Kassel-Tor. Nun zogen die Ice Tigers auch mit so viel Elan vor das Huskies-Tor, wie es Brockmann schon im ersten Drittel von seinen Schützlingen erwartet hatte. Ausgerechnet der Pechvogel vom 0:1, Leask, besorgte dann im Powerplay aus kurzer Distanz den Ausgleich. Ganze 26 Sekunden später verwertete Fical einen mustergültigen Ancicka-Pass, in dem er den Puck "unter das Dach" des Tores beförderte. In der Folge wurden die Gäste wieder mutiger im Spiel nach vorne. Eine sehr umstrittene Strafzeit sorgte dann beinahe für das 2:2 kurz vor Drittelende. Ein Linesman hatte etwas übereifrig auf zu viele Spieler auf Nürnberger Seite entschieden. Nach kurzer Beratung bestätigte der ansonsten gut leitende Jablukov aber die Entscheidung seines Assistenten. Wenig später hatte Soares die Riesenchance links vor dem Nürnberger Tor, doch Ehelechner rettete mit dem laut Kassels Trainer Stephane Richer "spielentscheidenden Save".



Im Schlussabschnitt musste Ehelechner zunächst erneut sein ganzes Können bei einigen Chancen der Huskies aufbieten, ehe die Ice Tigers mit einem weiteren Doppelschlag für die Vorentscheidung sorgten. Zunächst verwandelte Mayr trocken aus zentraler Position frei vor dem Tor von Ritter ins linke obere Toreck. 66 Sekunden später traf Savage aus dem Slot nach scharfer, akkurater Vorlage von rechts hinter dem Gehäuse durch Ask. Ein unhaltbar abgefälscher Schuss sorgte zweieinhalb Minuten vor dem Ende nur noch für Ergebniskosmetik. Für die Huskies war es die 19. Niederlage im 21. Auswärtsspiel.

Wie nach dem Spiel bekannt wurde, haben sich die Ice Tigers unmittelbar vor dem Ende der Transferfrist noch die Dienste von Stefan Mann für den Rest der Saison und die Playoffs gesichert. Der 34-jährige war im bisherigen Saisonverlauf für die Dresdner Eislöwen in der 2. Bundesliga im Einsatz. Nach Differenzen wurde er dort allerdings zusammen mit Ex-Tiger Jason Miller in der vergangenen Woche freigestellt.

Bereits in der Saison 1999/2000 spielte Mann für die Ice Tigers. Damals noch im alten Linde-Eisstadion. Seitdem tingelte der Außenstürmer überwiegend durch die 2. Liga. Kam aber auch in Straubing und Augsburg zu weiteren DEL-Einsätzen. In Nürnberg soll Stefan Mann vor allem als zusätzlicher Spieler zur Verfügung stehen, da mit einem Einsatz von Florian Keller in dieser Saison wahrscheinlich nicht mehr gerechnet werden kann.



Tore:

0:1 (15:39) Damon (Sleigher, Soares)

1:1 (27:36) Leask (G. Leeb, Barta) 5:4

2:1 (28:02) Fical (Ancicka, Ask)

3:1 (50:18) Mayr (Ancicka, Mosienko)

4:1 (51:24) Savage (Ask, Albers)

4:2 (57:29) Boisvert (Holzmann, Bisaillon)

Zuschauer: 4.025

Strafminuten: Nürnberg 2 - Kassel 8

Schiedsrichter: Jablukov

(Foto: Roland Mayr bejubelt seinen Treffer zum 3:1 by www.unser-nuernberg.de)

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