Ice Tigers: Zuhause klappt es einfach nicht

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
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So erfreulich derzeit die Auswärtsbilanz der Sinupret Ice Tigers auch ist - 14 Punkte bei den letzten fünf Auftritten in fremden Arenen - aber der Sprung auf den so begehrten Platz 6, der die direkte Playoff-Teilnahme gewährt, wird immer wieder in den Heimspielen vermasselt.

Sage und schreibe sechs der letzten sieben Heimpartien haben die Ice Tigers nun verloren. Darunter auch immer wieder solch wichtige Spiele gegen die direkte Konkurrenz. Auch gegen die zuletzt bärenstarken Hamburg Freezers "hatten wir uns wieder viel vorgenommen" (Brockmann).

Doch auch diesmal kam es wieder anders, obwohl es wie so oft begann. Mit einem frühen Rückstand. Und das sogar bei eigener Überzahl. Peacock und Jarrett hinderten Fortier nicht entschieden genug am 0:1. Zwar gelang dem "Chief" nur zwei Minuten später der Ausgleich, aber Brigley und Wilm bei doppelter Überzahl stellten die 1:3 Pausenführung her.

Im Mittelabschnitt war der immmer noch vorhandene und von Trainer Andreas Brockmann immer wieder zitierte Wille der Ice Tigers spürbar. Savage und Greg Leeb nutzten zwei der vielen Chancen zum mittlerweile verdienten Ausgleich.

Aber auch den Freezers spürte man das durch die letzten Siege neu erworbene Selbstvertrauen an. So war der Schlussabschnitt eine enge Kiste, die schließlich John Tripp mit einem umstrittenen Treffer für die Norddeutschen entschied. Bei seinem abgefälschten Siegtreffer war der Schläger wohl entschieden zu hoch, was Schiedsrichter Piechaczek jedoch anders sah - 3:4.

"Das war ein big win für uns. Ich hoffe wir können weiter mit soviel Selbstvertrauen spielen und unseren Lauf nach der Pause fortsetzen", kommentierte Paul Gardner den wichtigen Schritt Richtung Pre-Playoffs.

Für Andreas Brockmann war das Ergebnis natürlich enttäuschend: "Wir haben wieder mal alles versucht und leider nichts gewonnen. Immer wieder müssen wir für unsere Treffer viel Aufwand betreiben, aber machen es dem Gegner zu leicht vor unserem Tor. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die letzten Heimspiele. Hamburg hat all unsere Fehler heute gnadenlos ausgenutzt. Kleinigkeiten entscheiden solche Spiele."

Tore:

0:1 (04.28) Fortier (Wilm) 4:5

1:1 (06.33) Peacock (Keller, King)

1:2 (10.18) Brigley (Barta, Retzer)

1:3 (16.37) Wilm (Sarno, Karalahti) 5:3

2:3 (21.13) Savage (G. Leeb, B. Leeb)

3:3 (28.32) G. Leeb (Savage, B. Leeb) 5:4

3:4 (50.58) Tripp (Wilm, Karalahti)

Strafen: Nürnberg 8 min. - Hamburg 14 min.

Zuschauer: 4133

Schiedsrichter: Piechaczek

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