Ice Tigers wollen als Außenseiter für Überraschung sorgen

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
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Den Nürnberg Ice Tigers steht ein schweres Wochenende bevor - treffen sie doch im Doppelpack gleich auf zwei Titelkandidaten: Am Freitag (19.30 Uhr) müssen die Noris-Cracks zum Tabellenzweiten Frankfurt, und zwei Tage später gastiert in der Arena Spitzenreiter Eisbären Berlin (Sonntag, 18.30 Uhr).



"Für unsere Mannschaft sind diese beiden Spiele eine große sportliche Herausforderung, auf die wir uns sehr konzentriert vorbereiten", so Otto Sykora. Aber der Tigers-Manager machte auch deutlich: "Es ist vielleicht gut für uns, dass wir diesmal nicht als Favorit ins Rennen gehen - wir sind in Frankfurt und gegen Berlin klarer Außenseiter". Kampflos wollen die Ice Tigers dem Gegner jedoch nicht die Punkte überlassen. Sykora: "Wir wollen für eine Überraschung sorgen."



Am besten schon bei den hessischen Löwen (stolperten am Dienstag mit 2:6 bei den davor sechs Mal in Folge sieglosen Hamburg Freezers) - denn gegen Frankfurt hat die Mannschaft von Trainer Greg Poss noch zwei Rechnungen offen. Im Achtelfinale des Deutschen Eishockey-Pokal setzte sich die Tiger-Meute bei den Lions klar mit 4:0 durch, aber die beiden DEL-Saisonspiele gingen jeweils an das Team vom Main: In Frankfurt verloren die Ice Tigers 2:3 nach Penaltyschießen, und am 2. November musste Nürnberg eine 3:5-Heimniederlage hinnehmen.



Besser und vielversprechend sieht dagegen die Bilanz gegen den Tabellenführer aus: Nürnberg ist das einzige DEL-Team, das gegen die Eisbären im bisherigen Saisonverlauf das Hin- und Rückspiel gewonnen und noch keinen Punkt abgegeben hat. Die Heimpartie am 18. September endete mit einem 4:2 für die Noris-Cracks, und in Berlin feierten sie am 31. Oktober einen klaren 4:1-Erfolg und erstürmten damals sensationell Tabellenplatz eins.



Aktuell belegt Nürnberg (46 Punkte) hinter Berlin (56), Frankfurt (53) und Köln (47) den vierten Rang (garantiert in den Playoffs das Heimrecht). Aber die Konkurrenz ist den Ice Tigers dicht auf den Fersen. Und: Abgesehen von den beiden führenden Berlin und Frankfurt drängeln sich neben Nürnberg sechs weitere Teams um einen Platz unter den ersten acht - und der Abstand zwischen dem Dritten Köln und Ingolstadt auf Rang neun beträgt lediglich vier Zähler.



Für Otto Sykora steht daher fest: "Der Kampf um die Playoff-Teilnahme wird bis zum Ende der Punkterunde sehr, sehr spannend bleiben." Für den Manager steht weiter fest: "Für uns ist schon jetzt jedes Spiel ein Playoff-Match. Wir müssen einfach versuchen, wie ein Hamster Punkt für Punkt zu sammeln."


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