Ice Tigers: Wichtiger "Dreier" gegen Kassel

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg und der blamablen Heimniederlage gegen Straubing im Rücken, stand für die Sinupret Ice Tigers gegen Aufsteiger Kassel viel auf dem Spiel. Beide Teams mussten verletzungsbedingt auf einige Leistungsträger verzichten, so dass beide Trainer nur mit drei Reihen agieren konnten.

Im Gegensatz zum Straubing-Spiel ließen sich die Ice Tigers allerdings den Druck nicht anmerken und begannen äußerst engagiert und schwungvoll. Schon nach 45 Sekunden spazierte André Savage ungehindert durch die Kasseler Abwehr - Schmidt und Wood sahen nur zu - und passte perfekt auf Grygiels Schläger - 1:0.

Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels kämpften und rannten die Ice Tigers deutlich mehr als zuletzt. Das wurde in der 9. Minute belohnt. Keller traf mit einem Flachschuss zum 2:0. Erst kurz danach waren die Huskies erstmals gefährlich. Ex-Tiger Tallaire vergab aber leichtfertig. Bis zur ersten Pause versäumten es die Ice Tigers weitere Treffer nachzulegen: Carter, Leeb und Barta scheiterten an Neu-Huskie Adam Hauser.

"Im zweiten Drittel haben wir einen Gang runter geschaltet und Kassel einen hoch. In dieser Phase hat uns Patrick Ehelechner mit ein paar unglaublichen Paraden im Spiel gehalten", analysierte Andi Brockmann nach dem Spiel.

In der Tat waren die Huskies nach Boisverts Powerplaytreffer dem Ausgleich nahe. "Wir haben danach viel Druck gemacht und hatten viele Chancen und viele Schüsse, aber Ehelechner war stark", so Kassels Trainer Stephane Richer, der vor allem Barteks Großchance (36.) nachtrauerte.

Im Schlussabschnitt fingen sich die Ice Tigers wieder und standen sicherer in der Defensive. Schon nach vier Minuten legte Periard das beruhigende 3:1 nach. Sein Schuss fand mit Hilfe des Pfostens und Hausers Rücken den Weg ins Tor. "Danach war bei uns der Tank etwas leer", musste Richer hinterher bekennen.

Für seine engagierte Leistung belohnt wurde Björn Barta, der 74 Sekunden vor Spielende sogar den vierten Nürnberger Treffer erzielte. Das letzte Wort hatten allerdings die Huskies in Person von Hugo Boisvert, der das seltene Kunststück fertig brachte, eine Sekunde vor Spielende ins Tor zu treffen.

"Das hat mir leid getan für Patrick Ehelechner, der bis jetzt bei allen Einsätzen eine sehr gute Leistung zeigte und wahrscheinlich auch am Freitag spielen wird", so Brockmann über die aktuelle Torhütersituation bei den Ice Tigers. "Patrick ist einfach heiß zur Zeit und hat momentan die bessere Form. Cassivi nimmt das sehr professionell und freut sich für Patrick", so Brockmann weiter.

"Wir haben alles probiert, aber das war nicht gut genug. Nürnberg war die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen", so Richers Schlusswort.

Tore:
1:0 (00.45) Grygiel (Savage)
2:0 (08.44) Keller (Polaczek, Barta)
2:1 (22.50) Boisvert (Leavitt, McNeil) 5:4
3:1 (44.04) Periard (King, Leeb)
4:1 (58.46) Barta (Polaczek, Keller)
4:2 (59.59) Boisvert (McNeil)

Strafen: Nürnberg 10 min. - Kassel 10 min.
Schiedsrichter: Kurmann
Zuschauer: 3068


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