Ice Tigers: Wichtiger Dreier dank Tomik

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
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Im Spitzenspiel des 47. DEL-Spieltags setzten

sich die Nürnberg Ice Tigers in einer spannenden,  temporeichen und hart

umkämpften Partie verdient mit 2:1 (1:0,0:0,1:1) gegen die Hamburg Freezers

durch. Verdient, weil die Gastgeber vor allem in der Offensive wesentlich mehr

Akzente als die King-Truppe setzen konnten. Im Kampf um das begehrte Heimrecht

in der ersten Playoffrunde ist den Ice Tigers damit ein wichtiger Erfolg gegen

einen direkten Konkurrenten gelungen, was zumindest vorerst den dritten

Tabellenplatz einbrachte.

Den Franken gelang ein Auftakt nach Maß, schon

nach 75 Sekunden zappelte die schwarze Hartgummischeibe im Netz von Boris

Rousson: Robert Tomik verwandelte seinen eigenen Abpraller aus der Halbdistanz.

Auch im weiteren Verlauf agierten die Ice Tigers offensiv und hatten durch Marek

Posmyk einen Pfostenschuss zu verzeichnen. Die Gäste versteckten sich nicht,

kamen aber nur selten wirklich gefährlich vor das von Freddy Chabot souverän

gehütete Tigers-Tor. Sehr solide verrichtete die Nürnberger Defensivabteilung

ihre Aufgaben.

Auch im Mittelabschnitt wurde um jeden

Zentimeter Eis hartnäckig gekämpft, wobei die Gäste vor allem im Powerplay

den ein oder anderen schönen Spielzug aufs Eis brachten, aber am guten

Penaltykilling der Poss-Truppe scheiterte. Brenzlig wurde es vor allem bei einer

30-sekündigen 5:3-Überzahl, aber auch hier wuchsen die Nürnberger

Penaltykiller über sich hinaus.

Im Schlussdurchgang steigerte sich die Dramatik

noch weiter. Zwar schien für die Ice Tigers zunächst alles nach Plan zu

laufen, als Robert Tomik mit seinem zweiten Treffer, auf 2:0 erhöhte. Wieder

war es ein schneller Treffer, 65 Sekunden dauerte es diesmal, ehe Rousson zum

zweiten Mal geschlagen war. Nur kurz darauf scheiterte Stephane Julien erneut am

Pfosten. Aber jetzt zeigten auch die Freezers, dass sie ihre Offensive nicht in

Hamburg gelassen hatten. Bobby House nutzte eine der jetzt zahlreichen

Überzahlsituationen zum Anschlusstreffer. Peacock und Tomlinson legten auf. Vor

allem bei einer Kopitz-Strafe 93 Sekunden vor Spielende wurde es noch einmal

richtig spannend und aufregend. Dave King nahm seinen Keeper vom Eis, aber auch

diesmal hielt die Tigers-Defensive stand und sicherte die drei wichtigen Punkte.

Für den wegen Heiserkeit verhinderten Dave King

analysierte Co-Trainer Mike Schmidt den Auftritt seiner Mannschaft: "Es ist

immer schwierig in Nürnberg zu gewinnen. Es war ein packendes Spiel mit viel

Charakter auf beiden Seiten. Wir sind mit unserer Leistung und dem Engagement

der Spieler absolut zufrieden, leider haben die nötigen Tore gefehlt, um zu

gewinnen. Das Spiel hatte echten Playoff-Charakter." Auch Greg Poss sah

"ein echtes Kampfspiel". "Bei einigen Konterchancen haben wir

verpasst, vorzeitig den Sack zuzumachen. Beim momentanen Tabellenstand sind wir

mit den Punkten natürlich sehr zufrieden, aber schon jetzt gilt die volle

Konzentration dem schweren Sonntagsspiel in Mannheim", so Poss weiter.

Tore:

1:0 (01.15) Tomik (Posmyk)

2:0 (41.05) Tomik (Larouche, Dahl) 5:3

2:1 (49.41) House (Peacock, Tomlinson) 5:4

Strafen: Nürnberg 26 min. - Hamburg 24

min.

Schiedsrichter: Chvatal

Zuschauer: 7118

 


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