Ice Tigers: Wegen Anastacia nur ein Spiel - Finne Henriksson pfeift

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
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Für die Nürnberg Ice Tigers steht an diesem Wochenende nur das halbe DELProgramm auf dem Terminkalender. Der Grund: Da am Freitag die Pop-Sängerin Anastacia in der TUI Arena Hannover gastiert, wurde diese Auswärtspartie der Noris-Cracks auf kommenden Dienstag verlegt (19.30 Uhr). Davor aber gilt es am Sonntag vor eigenem Publikum, eine andere harte Nuss zu knacken, wenn der amtierende Champion Frankfurt Lions im Tiger-Käfig antritt (14.30 Uhr).

Dass die Hessen (Tabellenplatz sieben mit 13 Punkten) derzeit noch um den Anschluss an die Spitzengruppe kämpfen, zählt für Nürnbergs Manager Otto Sykora nicht: „Frankfurt ist aktueller Meister und nach wie vor ein Titelkandidat. Die Mannschaft kommt immer besser in Fahrt und die Saison ist noch sehr lange." Deutlich machte Sykora aber auch, dass Frankfurt ein direkter Konkurrent im Kampf um die Playoffs ist, gegen den die Ice Tigers punkten müssen. „Da können wir es uns nicht erlauben, weitere Heimspiele zu vergeigen", nahm der Manager die Mannschaft in die Pflicht.

Das Nürnberger Erfolgsrezept gegen den Titelverteidiger: „Die Jungs müssen so konzentriert sein und aggressiv an die Sache herangehen wie zuletzt gegen Iserlohn und in Berlin." Trotz der Anlaufschwierigkeiten schätzt Sykora das Frankfurter Team 2004/2005 noch stärker ein als die Lions der Meistersaison: „Sie haben mit Patrick Lebeau einen absoluten Top-Stürmer, der wieder die Scorerliste anführt. Zudem haben sie mit Peter Ratchuk den besten Verteidiger der letzten Saison halten können und mit dem NHL-Spieler Stephane Robidas ihre Defensive weiter verstärkt." Aber auch auf Grund der Tatsache, dass Frankfurt mit 36 Toren in den bisherigen zehn Spielen zu den treffsichersten Mannschaft zählt, erwartet Manager Sykora „ein hart umkämpftes Spiel, bei dem die Zuschauer auf ihre Kosten kommen werden."

Das Spiel der Nürnberg Ice Tigers gegen Meister Frankfurt wird vom finnischen Schiedsrichter Hannu Henriksson (Foto) gepfiffen. Als Verteidiger bestritt der 41-jährige zwischen 1979 und 1997 über 600 Erstliga-Spiele in Finnland (überwiegend für seinen Heimatklub Tampere), vertrat sein Land bei den Weltmeisterschaften 1990 und 1991, ging von 1997 bis 1999 für den EV Wien aufs Eis, bevor er 2000 seine aktive Laufbahn in Tampere beendete. Seitdem greift Henriksson in Finnland als Schiedsrichter zur Pfeife, und war 2004 beim Continental Cup und bei der WM auch international im Einsatz.



Ice Tigers-Stürmer Mike Green feiert an diesem Samstag, 23. Oktober, seinen 25. Geburtstag. Am Freitag kommt Torhüter Lukas Lang (Foto) zu seinem nächsten Einsatz für Weiden – die Blue Devils müssen dann beim DEL-Absteiger und derzeitigen Tabellenführer der zweiten Liga Freiburg antreten. Bereits am Dienstag stand der Tigers-Youngster beim Pokalspiel gegen Bietigheim zwischen den Weidener Pfosten und konnte trotz der 2:3-Niederlage überzeugen. Thomas Martinec steht vor seinem 150. Scorerpunkt. Aktuell hat der Tigers-Kapitän drei Tore und zwei Assists auf seinem DELKonto, davor verbuchte Martinec 71 Treffer und 72 Vorlagen (143 Punkte).



Im Rahmen der DEL-Partie zwischen Nürnberg und Frankfurt (live bei Premiere) werden die Paarungen für das Viertelfinale im Deutschen Eishockey-Pokal ausgelost. Als „Glücksfee" greift Raphael Schäfer, Bundesliga-Torhüter des Tigers-Nachbarn 1. FC Nürnberg, in den Lostopf.

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