Ice Tigers: Vorfreude vor dem ersten Pflichtspiel

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Viele lachende Gesichter bei den Verantwortlichen der Sinupret Ice Tigers vor den ersten Pflichtspielen am kommenden Wochenende. Bei der letzten Pressekonferenz vor den beiden Partien im Deutschen Eishockey-Pokal zeigten sich die Verantwortlichen der Tigers gut gelaunt und voller Vorfreude. Trainer Andreas Brockmann sieht sein Team gut gerüstet, wenn es am Samstag beim EV Füssen und am Sonntag beim EV Landshut 2000 antreten muss. „Wir haben in der Vorbereitung kein Spiel verloren, das ist ein gutes Zeichen. Es hat sich gezeigt, dass wir einen guten Charakter in der Mannschaft haben, und das Beste ist: wir sind von schweren Verletzungen verschont geblieben“, freute sich Brockmann. Außerdem lobte der Trainer die Integration der Neuzugänge. Besonders angetan ist der Coach vom neuen Torhüter Frederic Cassivi, den er als „einen der besten Torhüter der Liga“ bezeichnet. „Und Alain Nasreddine ist ein absoluter Leader“.

Die Noris-Cracks wollen den Deutschen Eishockey-Pokal 100%ig ernst nehmen, zumal es die letzten beiden Spiele vor dem ersten Spiel in der neuen DEL-Saison sind. Aber Brockmann betonte ebenso wie Ice Tigers-Sportdirektor Otto Sykora nochmals die Bedeutung der Qualifikation zur Champions Hockey League am 12. -14. September in der ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG. „Da schaut ganz Europa nach Nürnberg“, stellte Sykora klar. „Wir haben hier die große Chance, ganz viel für uns, für das deutsche Eishockey und für die ganze Region zu tun“, sagte Sykora. Und Andreas Brockmann ergänzte: „Die Qualifikation für die Champions Hockey League wäre für jeden Spieler das Höchste“.

Dies bestätigte auch Stürmer Aleksander Polaczek, dessen Sperre von der Nationalen Antidopingagentur (NADA) und dem Deutschen Eishockey Bund (DEB) ausgesetzt wurde. Er ist ab sofort wieder einsetzbar. „Ich habe ja die ganze Zeit voll mittrainiert, aber es fehlt mir ein bisschen die Spielpraxis. Jetzt bin ich einfach sehr froh, dass ich wieder spielen darf“, sagte Polaczek.

Auch Alleingesellschafter Günther Hertel und Geschäftsführer Norbert Schumacher stellten die Wichtigkeit der Qualifikation zum Champions Hockey League heraus. „Wir haben ganz intensiv darum gekämpft, dass wir dieses Turnier hier nach Nürnberg bekommen“, strich Hertel heraus. „Jetzt wollen wir diesem Highlight mit ganz vielen Zuschauern den richtigen Rahmen geben“, so Hertel. „Wenn wir es dann noch schaffen, uns für die Hauptrunde zu qualifizieren, wäre das fast mehr als die Erfüllung eines Traums“, sagte Schumacher. Dafür sollen in den nächsten Wochen nochmals alle Anstrengungen unternommen werden, um die Veranstaltung nach außen zu kommunizieren. Die Fans freuen sich jetzt schon auf europäisches Spitzen-Eishockey, aber auch aus finanzieller Sicht wäre die Qualifikation überaus lukrativ. Als Startgeld für die Gruppenphase sind 300.000 Euro angesetzt. Für jeden Sieg würden nochmals 50.000,- Euro in die Club-Kassen gespült. Aber um dorthin zu kommen, müssen die Sinupret Ice Tigers mit dem SC Bern (Schweiz) und den slowakischen Vertreter HC Kosice erstmal zwei hochkarätige Qualifikationsgegner hinter sich lassen. (Foto: Andreas Brockmann auf der heutigen Pressekonferenz by www.foto.hm)


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