Ice Tigers: Vorfreude auf Laporte

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Nach der endgültigen Absage von Greg Poss handelten die Nürnberg Ice Tigers schnell und stellten schon in der vergangenen Woche den Augsburger Benoit Laporte als neuen Übungsleiter für die kommende Spielzeit vor. "Zusammen mit den beiden Geschäftsführern, Otto Sykora und Oliver Schüller, mussten und wollten wir aus verschiedenen Gründen schnell handeln", so Präsident Herbert Frey.



Dabei sollte der neue Kandidat gleich mehreren Kriterien gerecht werden. Schnell trennte sich bei den zahlreichen Bewerbern die Spreu vom Weizen und man war sich einig, dass Benoit Laporte die richtige Wahl sei. "Dann haben wir Otto los geschickt und er hat seine Sache sehr gut gemacht. Dafür müssen wir ihm gratulieren und uns bedanken", so Frey weiter. Wichtig für Frey war vor allem, dass der Neue nach Nürnberg und zur Philosophie der Ice Tigers, mit vielen jungen und deutschen Spielern zu arbeiten, passe. "Auch die Mannschaft hatte das Recht möglichst schnell zu erfahren, wie es in der kommenden Saison bei uns weitergeht", ergänzte Frey. Eile war zudem geboten, da Laporte auch auf der Wunschliste einiger anderer Teams ganz oben stand. Vor allem Düsseldorf, Hamburg und Mannheim sollen schon ihre Fühler nach dem 44-jährigen Frankokanadier ausgestreckt haben.

Für Sykora selbst war nach den ersten Treffen mit Laporte schnell klar, dass man eine gute Wahl getroffen hatte: "Wir hatten von Anfang an sehr nette und gute Gespräche. Ich hatte bei den Gesprächen ein ähnliches Gänsehautgefühl wie damals bei Greg Poss. Laporte hat sehr viel Elan und will bei uns viel bewegen." Dass Laporte nach der gestrigen Pokalpleite gegen Ingolstadt natürlich nicht guter Laune war, entging auch Sykora, der der Partie beiwohnte, nicht. "Er ist eben ein sehr impulsiver Mensch", erläutert Sykora. Laporte, der nach wie vor "sehr gut über Augsburg" spricht, suche vor allem eine neue sportliche Herausforderung, weiß Sykora zu berichten.

Auch Kapitän Tomas Martinec, der sich stellvertretend für die Mannschaft über die Trainersituation bei den Ice Tigers äußerte, wusste nur Positives zu berichten: "Wir erfuhren Ende letzter Woche davon, als wir gerade auf dem Weg zum Spiel in Berlin waren. Eigentlich haben wir nicht viel darüber gesprochen, weil wir uns auf die Partie vorbereitet haben, aber die Neuigkeit ist von der Mannschaft insgesamt sehr gut aufgenommen worden. Viele von uns haben in den Tagen danach ein paar Augsburger Kollegen kontaktiert und alle waren begeistert ihm." Immer wieder hört man aus Spielerkreisen, dass Laporte als hart, aber fair beschrieben wird, der allen Spielern eine Chance gibt. Vor allem auch, dass er gut mit jungen und deutschen Spielern arbeiten kann, ist nach seiner zweijährigen Tätigkeit in Augsburg mittlerweile ligaweit bekannt.



Für Manager Sykora gehen nach dem geglückten Vertragsabschluss indes die Planungen für die neue Saison ständig weiter: "Benoit wird schon im April nach Nürnberg kommen und zusammen mit seinem italienischen Konditionstrainer Raffaele Tendi allen Spielern, die einen Vertrag bei uns haben, individuelle Trainingspläne mit in den Sommerurlaub geben." Wie dann der Kader für die neue Spielzeit aussehen wird, ist zu diesem frühen Zeitpunkt natürlich noch lange nicht absehbar, aber Sykora und Laporte sind sich einig, dass die aktuellen Ice Tigers Spieler Priorität bei den Vertragsverhandlungen haben, bevor mit neuen Akteuren abschließend gesprochen wird. "Aber der Preis muss vernünftig bleiben, sonst macht dies keinen Sinn für uns", schreibt Sykora den Spielern ins Stammbuch, die mit lukrativen Angeboten der Konkurrenz liebäugeln.



Dass Sykora selbst derzeit noch ohne Vertrag für die kommende Spielzeit ist, sieht Hauptgesellschafter und Präsident Frey als nicht problematisch an: "Im Sport ist es wie in der freien Wirtschaft, Dinge, die passen, soll man auch weiterführen", kündigte Fey eine baldige Vertragsverlängerung mit dem Nürnberger Urgestein an. Schon heute Abend findet eine Gesellschaftersitzung statt, bei der dieses Thema angesprochen werden soll. (Foto: City-Press)

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