Ice Tigers siegen weiter

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Nürnberg Ice Tigers haben ihre Siegesserie auch im ersten Dezember-Spiel fortgesetzt. Mit dem 4:2 gegen die Kassel Huskies konnten die Mannen von Trainer Andreas Brockmann inzwischen den achten Sieg im neunten Spiel feiern, nachdem zuvor im Oktober neun Spiele in Folge verloren wurden.

"Wir spielen einfach zur Zeit geduldiger, warten auf unsere Chancen und nutzen sie", macht Brockmann den Hauptunterschied aus. Zudem können sich die Ice Tigers seit Wochen auf Patrick Ehelechner verlassen. Auch gegen die Kassel Huskies stand der 25-jährige Keeper häufig im Brennpunkt und meisterte seine Aufgaben souverän. "Ehelechner spielt momentan Super-Eishockey", bemerkte auch Kassels Trainer Stephane Richer nach der Niederlage seiner Mannschaft an. "Er ist zur Zeit richtig heiß, ist in den entscheidenden Momenten da und hält uns so immer wieder im Spiel", erklärte Brockmann.

In der Tat hatten die Huskies schon in den ersten Minuten drei hochkarätige Chancen, aber Leavitt, Christ und Soares scheiterten alleine vor Ehelechner. Besser machten es die Ice Tigers. Brad Leeb und Tyler Mosienko schossen eine 2:0-Führung heraus, obwohl Kassel durchaus mehr und bessere Chancen besaß.

Auch im Mittelabschnitt kamen die Gäste gut aus der Kabine, kassierten aber durch einen katastrophalen Torwartfehler bei eigener Überzahl den dritten Gegentreffer. Hauser ließ einen harmlosen Schuss von Chouinard aus der Ecke heraus passieren. Zwar konnte Mike Card vier Minuten später in Überzahl verkürzen, als der bis dahin zurückhaltende Schiedsrichter plötzlich wahllos Strafen verteilte. Mit einem "key-save" gegen Ryan Kraft rettete Ehelechner den Vorsprung in die zweite Pause.

Als Petr Fical nach schöner Vorarbeit von Andre Savage sogar das 4:1 erzielen konnte, schien eine Vorentscheidung gefallen. Doch nur 112 Sekunden später war Thomas Holzmann zur Stelle und verkürzte erneut. Die Huskies gaben zwar nicht auf, nahmen sich aber durch einige Undiszipliniertheiten selbst aus dem Spiel. Sowohl Cote als auch Holzmann ließen ihrem Frust über den Schiedsrichter zu lautstark bzw. gestenreich freien Lauf.

"Wir haben gut angefangen, aber zwei unnötige Fehler wurden sofort bestraft. Auch im letzten Drittel haben wir anfangs Druck gemacht, aber dann zu viele Strafen kassiert. Meine Spieler müssen sich mit den Entscheidungen des Schiedsrichters besser abfinden", analysierte Richer nach dem Spiel. Zur Schiedsrichterleistung gibt es an diesem Abend ohnehin nicht viel anzumerken: Piechaczek war einfach schlecht.

Tore:

1:0 (10.37) B. Leeb (G. Leeb, Barta)

2:0 (17.59) Mosienko (Chouinard, Grygiel)

3:0 (28.58) Chouinard (Nasreddine) 4:5

3:1 (32.42) Card (Soares, Schmidt) 5:4

4:1 (41.48) Fical (Savage, Ancicka)

4:2 (43.40) Holzmann (Leavitt, Cote)

Strafen: Nürnberg 18 min. - Kassel 24 min. + 10 Holzmann, Cote + Spieldauer Holzmann

Schiedsrichter: Piechaczek

Zuschauer: 3162

(Foto: Patrick Ehelechner in bestechender Form by City-Press)


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