Ice Tigers: Playoff-Auftakt ohne Happy-end - 3:4 gegen Köln

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Lesedauer: ca. 2 Minuten

Trotz einer starken kämpferischen Leistung und viel Moral mussten sich die

Nürnberg Ice Tigers zum Auftakt der Playoff-Viertelfinalserie den Kölner Haien

mit 3:4 geschlagen geben. Drei unaufmerksame Minuten im Mittelabschnitt kosteten

den dezimierten Ice Tigers letztendlich das Spiel.


Von Beginn an zeigten sich die Ice Tigers hellwach und dominierten den ersten

Abschnitt deutlich. Unterstützt durch viele Strafzeiten der undisziplinierten

Haie kamen schon früh Fical, Polaczek und Brennan zu guten Gelegenheiten.

Erneut in Überzahl hätte Martinec das 1:0 machen müssen, aber auch er

verpasste. Für die Haie tauchte lediglich Adduono einmal gefährlich vor Labbé

auf, allerdings in Unterzahl. Ein deutliches Chancenplus, aber keine Tore, so

das erste Fazit aus Nürnberger Sicht. Die Haie erweckten den Eindruck, als

wollten sie erst einmal zusehen, was auf sie zukommen würde.


Das änderte sich im Mittelabschnitt: Innerhalb von 173 Sekunden zeigten die

Haie-Stürmer wie man es besser macht. Kurz und trocken verwerteten sie eiskalt

ihre Gelegenheiten, wobei die Nürnberger Defensive nicht den aufmerksamsten

Eindruck hinterließ. Neuzugang Alinc und vor allem Ciernik und McLlwain zeigten

warum sie in Köln viel Geld verdienen. Dömes Abfälscher zum 1:3 weckte zwar

noch einmal die Lebensgeister in der Arena, aber zu enttäuschend war der

Spielverlauf für die im ersten Drittel dominierenden Ice Tigers. zumal noch

Bill Lindsay am Innenpfosten scheiterte.


Ein Doppelschlag zu Beginn des Schlussabschnitts brachte dann aber doch den

Ausgleich und das Spiel hatte von nun an höchste Intensität und viele

Emotionen. Ein Pollock-Hammer bei doppelter Überzahl und kurz darauf Matt

Davidson aus spitzem Winkel glichen die Partie aus. Jetzt wackelten die Haie,

aber zwei Strafzeiten gegen Beardsmore und Periard ermöglichten den Haien den

Siegtreffer. Gerade als die erste Strafe abgelaufen war, hämmerte Lasse Kopitz

den Puck in den Winkel. Der Bruchteil einer Sekunde fehlte den Ice Tigers, um

Kopitz rechtzeitig am Schuss zu hindern.


Die Ice Tigers versuchten zwar noch einmal alles und Martinec hatte zweimal den

Ausgleich auf dem Schläger, aber Pech im Abschluss. Auch bei einem weiteren

Überzahlspiel und in den letzten 78 Sekunden mit dem sechsten Feldspieler für

Labbé wollte die Scheibe nicht mehr über die Linie. Letztendlich liefen die

Ice Tigers im ganzen Spiel den verpassten Möglichkeiten aus dem ersten Drittel

nach. Die Haie zeigten kurzzeitig ihre Effizienz vor dem Tor, was zum Sieg

ausreichte.


Für Hans Zach war es das "erwartet schwere Spiel". "Nach dem

Ausgleich haben wir gottseidank das 4:3 gemacht, aber wir werden uns sicher noch

ein paarmal in Nürnberg sehen" so der ehemalige Bundestrainer. Für Benoit

Laporte waren selbstverständlich die verpassten Gelegenheiten im ersten Drittel

der Schlüssel zur Niederlage: "Wenn man in einem Drittel vier

Überzahlspiele nicht nutzt, und noch dazu einmal das leere Tor nicht trifft,

kann man in den Playoffs nicht gewinnen", analysierte der Frankokanadier.


Tore:

0:1 (26.48) Alinc (Lindsay, Schlegel) 4:4

0:2 (28.10) Ciernik (Lüdemann, McLlwain)

0:3 (29.41) McLlwain (Lewandoswki, Julien)

1:3 (32.51) Döme (Petermann)

2:3 (43.33) Pollock (Döme) 5:3

3:3 (44.24) Davidson (Periard) 5:4

3:4 (47.13) Kopitz (Schlegel, Lewandowski) 5:4


Strafen: Nürnberg 22 min. - Köln 30 min. plus 10 min. Hicks

Schiedsrichter: Dahle

Zuschauer: 5349


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