Ice Tigers neuer Tabellenführer - 4:2-Erfolg gegen Eisbären

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Zumindest für 24 Stunden sind die Nürnberg Ice Tigers neuer Tabellenführer in der DEL: Nach dem verdienten 4:2 (1:1,2:1,1:0)-Erfolg gegen die Berliner Eisbären lösten die Franken die Hauptstädter auf der "Pole-Position" ab. Allerdings können schon am Freitag die Frankfurt Lions mit einem Sieg gegen die Kölner Haie dank des besseren Torverhältnisses an den Ice Tigers vorbeiziehen.

Anders als in den vorherigen Partien erwischten diesmal die Ice Tigers nicht den besseren Start, sondern überließen den Gästen die erste Initiative. Schon nach 39 Sekunden fand sich Guy Lehoux auf der Strafbank wieder, was die Eisbären zu ersten Offensivaktionen nutzten, allerdings zunächst ohne Erfolg. In der 4. Minute war es dann Neuzugang Nils Antons, der mit seinem ersten Saisontreffer den nicht unverdienten Führungstreffer besorgte. Zusammen mit Fical und der Scheibe rutschte er Richtung Tor von Frederic Chabot, dem das Spielgerät unglücklich in der kurzen Ecke ins Netz entglitt. Und auch weiterhin waren die Gäste das aktivere Team, während die Ice Tigers nur langsam in Tritt kamen. Enorm wichtig daher der Ausgleichstreffer von Routinier Jürgen Rumrich, der in Überzahl in einen Pass von Kevin Dahl die Kelle reinhielt und Parent damit überwand.

Im Mittelabschnitt kamen die Ice Tigers dann besser in Schwung und präsentierten ihrem leider nur spärlich erschienenem Publikum das von den letzten Spielen bekannte "Powerhockey". Schon nach 71 Sekunden zappelte die Scheibe erneut im Netzt von Parent, Tomik hatte nach einem tollen Antritt trocken abgezogen, den Abpraller verwandelte Leeb unter Parent hindurch zum 2:1. Jetzt hatten die Eisbären immer weniger zu bestellen, so dass der dritte Nürnberger Treffer nicht überraschend fiel. Seppi Menauer war mit einem überraschenden Rückhandschuss erfolgreich und der Jubel groß. Aber das bisher beste Powerplay der Liga schlug zurück: Neuzugang Denis Pederson vollstreckte ein feines Anspiel von Leask zum 2:3. Der elfte Powerplaytreffer der Eisbären in der noch jungen Saison. Für die Ice Tigers dagegen der erste Gegentreffer bei numerischer Untergelegenheit. Eine klare Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, als nahezu jedes vierte Überzahlspiel des Gegners mit einem Gegentreffer endete.

Aber auch dieser Anschlusstreffer machte die Ice Tigers nicht nervös, im Gegenteil auch im Schlussabschnitt hatte man die besseren Chancen, aber Parent war auf dem Posten. Vor dem Tor von Chabot wurde es nur selten gefährlich, zumal Thomas Greilinger in der 53. Minute auf 4:2 erhöht hatte. Ein Solo schloss er von halbrechts geschickt ab und umkurvte dabei noch Parent mit einem Überzieher. Aber dennoch gaben sich die Gäste, die nach wie vor auf zahlreiche Spieler verzichten mussten, nicht auf und stemmten sich gegen die erste Saisonniederlage. Bei einer Strafe gegen Schönmoser nahm ihr Trainer Pagé schon frühzeitig den Keeper vom Eis und operierte mit sechs Spielern gegen vier Tiger. Die größte Chance gab es aber wieder auf der Gegenseite, als Vitalij Aab unverständlicherweise den Puck völlig freistehend über das leere Tor bugsierte. So bleib es beim nicht unverdienten Erfolg der Franken, die ihren guten Lauf mit dem Sprung an die Tabellenspitze krönten und nun am Sonntag zum nächsten Spitzenspiel nach Frankfurt reisen müssen. Ob dann Verteidiger Liam Garvey, der heute wegen einer Knieverletzung pausierte, eingesetzt werden kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Ebenso ist der Einsatz von Jürgen Rumrich fraglich, der nach dem zweiten Drittel mit Leistenbeschwerden ausschied.

Trainer Greg Poss: "Wir haben im ersten Drittel zu langsam angefangen und ein komisches Tor bekommen. In den beiden letzten Dritteln haben wir zu unserem Spiel gefunden und viel Druck entwickelt." Auch Ex-Nationalspieler Erich Kühnhackl war von der Toppartie des 5. Spieltags angetan: "Das war ein wunderbares Eishockeyspiel mit hohem Tempo auf internationalem Niveau. Schade nur, dass nicht mehr Zuschauer da waren. Solch ein Spiel hat eine volle Halle verdient." Auch Siegtorschütze Seppi Menauer war nach der Partie äußerst zufrieden: "Das sind die Momente für die man Tag für Tag hart arbeitet. Ich möchte auch Greg Poss danken, dass er mir das Vertrauen schenkt."

Tore:

0:1 (03.44) Antons

1:1 (15.59) Rumrich (Dahl, Jiranek) 5:4

2:1 (21.11) Leeb (Tomik) 5:4

3:1 (30.16) Menauer (Barz, Kopitz)

3:2 (32.22) Pederson (DuPont, Leask) 5:4

4:2 (52.30) Greilinger (Schönmoser, Kopitz)



Strafen: Nürnberg 18 min. - Berlin 18 min.

Zuschauer: 4.024

Schiedsrichter: Hellwig

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Sonntag 01.03.2020
Adler Mannheim Mannheim
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